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Raiffeisen Informatik GmbH.

Outsourcing: Nur durch echte Partnerschaft erreicht man die gesteckten Ziele einer Kostenreduktion

Strategisches Outsourcing wird immer mehr dort zum Thema werden, wo es gilt, IT-Architekturen zu harmonisieren und zu integrieren, um eine zentrale Voraussetzung für zeitgemäße Lösungen zu schaffen. Das senkt nicht nur die IT-Kosten, sondern stärkt auch die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Die STRABAG AG hat die Verwaltung und Beschaffung ihres gesamten Telekommunikationssystems an die Raiffeisen Informatik GmbH ausgelagert.

Das wirtschaftliche Phänomen des Outsourcings gewinnt jetzt an Fahrt und wird die europäische Marktwirtschaft noch eine ganze Weile in Atem halten. Unternehmer, die am Ball bleiben wollen, setzen sich ernsthaft mit dem Thema auseinander und übergeben Bereiche, die nicht die Kernkompetenz des Unternehmens darstellen, an erfahrene IT-Partner.

Umfasste IT-Outsourcing üblicherweise die Auslagerung der zentralen Rechenzentrumsdienstleistung und ein oder mehrere weitere Bereiche wie z. B. IT-Betrieb, Desktop, LAN/WAN, Management und Security Services, Applications Development und Maintainance sowie den Help Desk Support, so werden nun auch neue Bereiche wie die Telekommunikation an IT-Dienstleister übertragen. In all diesen Bereichen können die Mitarbeiter der Raiffeisen Informatik auf jahrelanges Betriebs- und Support Know-how zurückgreifen, was zum entscheidenden Faktor für das Outsourcing der Strabag an die Raiffeisen Informatik wurde.

Die Strabag AG lagert die gesamte Telefonie an die Raiffeisen Informatik aus

220 Telefonanlagen und 8000 Ports wurden in die Obhut des erfahrenen IT-Services Provider übergeben. Mit über 600 Standorten in 17 Ländern werden unterschiedlichste TK-Systeme verschiedener Lieferanten genutzt, die sowohl gemietet als auch gekauft - teils mit, teils ohne Wartungsvertrag - betrieben werden.

Alle zum Strabag Konzern gehörende Standorte werden in ein neues, wirtschaftlicheres Betriebskonzept eingebunden werden. Die TK-Systeme der Strabag reichen von 5 bis zu 1000 Nebenstellen.

Es sind ja nicht mehr nur einfache Apparate, die man an eine Steckdose anschließt, sondern es steht mittlerweile hinter einer modernen Telekommunikationsinfrastruktur mit vielen Schnittstellen auch eine leistungsfähige Serviceorganisation, die umfangreiches IT-Know-how hat. Auf Basis des gepoolten Portpreissystems sind alle Ausgaben für die Strabag AG im vorhinein planbar. Im Sinne eines Outsourcings werden alle Dienstleistungen, wie die Installation/Deinstallation der Systeme, Wartung und Service, internes und externes Change Management von der Raiffeisen Informatik durchgeführt. Ebenso wird die Finanzierung der Systeme von der Raiffeisen Informatik übernommen.

"Mit neuesten Technologien der Telefonie gebündelt mit den Dienstleistungen der Informationstechnologie und unter dem Aspekt der Kostenreduzierung schaffen wir für unseren Kunden eine Telekommunikations-Infrastruktur, welche die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Telefonie deutlich verbessert", erklärt Mag. Wilfried Pruschak, Geschäftsführer der Raiffeisen Informatik GmbH die Ziele des Outsourcings. "Die Kostenersparnis für unseren Kunden Strabag AG ergibt sich vor allem aus der Optimierung von Investitionszyklen und von der nutzungsabhängigen Verrechnung auf Basis von Port-Preisen und der Optimierung der Service-Dienstleistungen", so Pruschak weiter.

Erfolgreiches UNIQA Outsourcing

Im Rahmen eines Partnerschaftsvertrages übernahm die Raiffeisen Informatik 2004 die Verantwortung für den operativen IT-Betrieb der UNIQA.

"Wir sehen den operativen IT-Betrieb nicht als unsere Kernkompetenz, sondern sind überzeugt durch die Auslagerung dieses Bereiches an kompetente Partner, Qualität zu sichern und gleichzeitig Kosten einzusparen ohne dabei Personal abzubauen", blickte Dir. Karl Unger bei der Vertragsunterzeichnung des Outsourcings in die Zukunft.

Nach gut einem Jahr kann man eine äußerst positive Bilanz über eines der größten Outsourcing Projekte auch hinsichtlich der Kostenoptimierung ziehen.

Die von der UNIQA aus dieser Kooperation erwarteten Optimierungen in der Support-Struktur und den Prozessabläufen haben sich erfüllt. Ebenso konnten die Erwartungen hinsichtlich einer hohen Service-Qualität erfüllt werden. Aufgrund des bestehenden Reportings und Ressourcenmanagements ist mehr Transparenz hinsichtlich der IT-Kosten gegeben.

"Durch unsere kompetente Beratung und Dienstleistung und durch die Optimierung der Support-, Hard- und Software-Struktur konnte für unseren Kunden eine Kostenreduktion von bis zu 20 % der jährlichen IT-Ausgaben erreicht werden", erklärt Pruschak.

 

Raiffeisen Informatik GmbH

Die Raiffeisen Informatik GmbH ist einer der größten IT-Services Anbieter in Österreich. Seit über 35 Jahren werden professionelle IT-Dienstleistungen für Großkunden in Österreich angeboten. Die Raiffeisen Informatik GmbH errichtete und betreibt das Zentralsystem der LKW-Maut in Österreich und zeichnet sich als innovativer Technologie-Partner für Mauttransaktionsverarbeitung (2,6 Mio. Transaktionen täglich), Zahlungsabwicklung, zentrales Datenmanagement (80 TB Datenbestand), Druckoutput, Call Center Applikation, Deliktmanagement sowie für den IT-Betrieb verantwortlich. Ebenso setzte die Raiffeisen Informatik, mit der Übernahme des gesamten IT-Betriebes des größten österreichischen Versicherungsanbieter UNIQA AG, eines der größten IT-Outsourcing Projekte Österreichs um. Der IT-Versorger übernahm damit die Servicierung und den Betrieb von 240 Serverstandorten, 6000 Clients sowie von 14000 zu verwaltenden aktiven Komponenten.

Die Raiffeisen Informatik GmbH bietet mit ihren Tochterunternehmen folgende Dienstleistungen an: Outsourcing, IT-Security, Software Solutions, IT-Operations, Client Management und Output Services.

Im Jahr 2004 erwirtschaftete die Raiffeisen Informatik GmbH 380 Mio. Euro und beschäftigt derzeit rund 900 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter raiffeiseninformatik.at

Raiffeisen Informatik GmbH
raiffeiseninformatik.at
1020 Wien, Lilienbrunngasse 7-9
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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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