200 Pannen- und Abschleppfahrzeuge und 706 Mitarbeiter in 100 Dienststellen sorgen dafür, dass 460.000 Mitgliedern rund um die Uhr im Verkehr geholfen wird und ihre Fahrzeuge regelmäßig auf Verkehrstauglichkeit untersucht werden. Nicht nur das: Seit 2003 bietet der ARBÖ in seinen vier Fahrsicherheitszentren Mitgliedern und Nichtmitgliedern ein Fahrtraining an, damit sie bei Aquaplaning oder in anderen kniffligen Situationen richtig reagieren.
Bestmögliche Vernetzung
Damit der ARBÖ seine vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, setzt er auf optimale Kommunikation und entsprechende Applikationen. So laufen Warenwirtschaft oder Mitgliederverwaltung IT-basiert ab. Auch für das Arbeitszeitmanagement der Mitarbeiter setzt der ARBÖ eine Webapplikation ein: TARIS ermöglicht ein intelligentes datenbankgestütztes Dienstplanmanagement, das über eine direkte Schnittstelle mit der Lohnverrechnung verknüpft ist. Über eine Maske gibt jeder Mitarbeiter an, wann er seinen Dienst angetreten hat und wann er ihn beendet. So weiß er zum Beispiel sofort, wie viele Überstunden ihm gutgeschrieben werden.
"Fünf Jahre leistete unser ISDN-VPN gute Dienste", sagt IT-Leiter Günther Schweizer. "Doch dann konnte es mit den steigenden Anforderungen nicht mehr mithalten. Als Dialin-Netzwerk wurde es bei ständig steigenden Online-Zeiten schließlich auch zu teuer."
Die Lösung: LIC Plus
Telekom Austria bietet mit LAN Interconnect Plus flexible und zukunftsweisende Kommunikationslösungen. Der Leistungsumfang des Produkts umfasst die gesamte Realisierung eines nationalen wie internationalen Corporate Networks von der Planung des Netzdesigns, der Lieferung der Hardware bis zur kompletten Implementierung sowie die laufende Wartung und das Monitoring des gesamten Netzwerks.
Mit dem neuen Netzwerk von Telekom Austria Business Solutions verfügt Schweizer über ein Corporate Network (CN), das nicht nur leistungsfähiger, sondern auch kostengünstiger ist: "Mit LIC Plus ist unser Netzwerk stabiler und für künftige Anforderungen ausbaubar", sagt Günther Schweizer. "Wir verfügen jetzt über flexible Bandbreiten zu fixen Kosten. Unser neues Netzwerk ist mindestens doppelt so schnell wie das alte. Und wir konnten die Kosten um ein Drittel senken."
Seine Server hat Schweizer ins hochsichere Rechenzentrum von Telekom Austria gestellt. Das spart die Kosten für ein eigenes Rechenzentrum. Auch die Bankomat-Kassen in allen Dienststellen sind in das Netzwerk integriert. Den Webserver inklusive aller Security Services und die Internet-Connectivity mietet Schweizer von Telekom Austria Business Solutions, um bei allen Sicherheitsfragen immer auf dem neuesten Stand zu bleiben: Mit SecureMail, SpamProtection und dem zentralen Netzwerkmanagement sorgt Telekom Austria Business Solutions dafür, dass das Corporate Network von ARBÖ rund um die Uhr zuverlässig zur Verfügung steht. Zudem erstellt Telekom Austria Business Solutions ein Backup aller Daten.
"Die größte Herausforderung war die Umstellung vom alten auf das neue Netzwerk während des Betriebs", erklärt Schweizer. "Das war wie ein Motorwechsel bei 130 km/h auf der Autobahn." Doch es hat problemlos funktioniert: "Die einzelnen Dienststellen haben die tatsächliche Umstellung gar nicht mitbekommen." Erst im Nachhinein spüren die Mitarbeiter die Verbesserungen: Die Applikationen laufen besser, weil viel mehr Daten in kürzerer Zeit verschickt werden können.
Single Point of Contact
"Wir wollten bewusst alles aus einer Hand bekommen", sagt der IT-Leiter Schweizer. "Bereits bei der Einführung der SuccessNumber 05 hatten wir sehr gute Erfahrungen mit den Leuten von Telekom Austria Business Solutions gesammelt. Alle im Team arbeiten sehr kompetent mit uns zusammen. In so einem komplexen Projekt mit ambitioniertem Zeitplan braucht man kurze Reaktionszeiten aller Beteiligten. Und das hat sehr gut funktioniert."
Für den erfahrenen IT-Leiter, der beim ARBÖ in den letzten zehn Jahren schon manches Projekt durchgeführt hat, sind drei Faktoren entscheidend für den Erfolg: der Preis, die Leistung und vor allem die Problemlösung. "Netzwerkkomponenten oder Computer kann man von vielen Anbietern kaufen - entscheidend sind die Projektleitung und der Support. Und da haben uns die Leute von Telekom Austria Business Solutions noch nie im Stich gelassen", sagt Günther Schweizer. "Wenn man miteinander kann, geht eben vieles leichter."
Er hat bereits ein neues Projekt mit Telekom Austria auf Schiene gestellt: Die Einsatzfahrzeuge des ARBÖ sollen mit mobilen Aircash-Kassen ausgestattet werden.
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Mehr Produktivität durch Outsourcing
Wie
können auch kleinere und mittlere Unternehmen ihre Unternehmensressourcen noch
produktiver Nützen? Für Edmund Haberbusch, Leiter Produktmanagement Business
Solutions bei Telekom Austria, bietet selektives Outsourcing vielfältige Lösungsansätze.
"Österreichs Mittelstand hat das Thema Outsourcing in den letzten ein bis zwei Jahren sehr gut angenommen", erläutert Edmund Haberbusch, Leiter Produktmanagement Business Solutions bei der Telekom Austria, im Gespräch mit dem MONITOR. Dabei setzt Telekom Austria auf selektives Outsourcing das im Wesentlichen die IT-Abteilungen unterstützt.
Der Outsourcing-Einstieg für Unternehmen erfolgt oft über klassische Housing-Dienstleistungen, meist im Internet-Umfeld. "Ein Service, der von Unternehmen sehr gerne auf Hostinglösungen upgegradet wird", wie Haberbusch ausführt. "Wenn neue Hardwareanschaffungen anstehen, wird meistens gerechnet, und dann stellt sich oft heraus, dass es kostengünstiger ist, keinen neuen Rechner zu kaufen, sondern auf eine Hostinglösung zu migrieren. Von der Hostinglösung zum Outsourcen von Businessapplikationen ist es dann meist nur ein kleiner Schritt."
Vor allem hier sieht Haberbusch einen großen Bedarf und ein großes Nutzenpotential im österreichischen KMU-Bereich: "Produktivitätssteigerung ist das große Thema. Unternehmen müssen sich fragen, wie sie mit vorhandener Mannschaft ein Mehr an Leistung erzielen können."
Ein gutes Beispiel, so Haberbusch, wären die Mailservices von Telekom Austria, die bis zur Integration in den Mobilfunk reichen. "Auf diese Weise kann auch der Außendienst eingebunden werden oder der technische Kundendienst. Hier kommt ein starker CRM-Aspekt ins Spiel. Mittleren Unternehmen stehen damit Tools zur Verfügung, die in der Vergangenheit nur Großunternehmen nutzen konnten. Auf diese Weise kann IT eindeutig zu einer besseren Kundenbindungsqualität beitragen."
CRM ist zugleich das Stichwort für das Outsourcing von Business-Applikationen. Hier bietet Telekom Austria für KMU einen Schwerpunkt mit Microsoft-Lösungen an: Navision, Axapta, CRM. Aber auch auf Betriebssystemseite hat sich Telekom Austria verstärkt, neben Microsoft und Unix wurde der Linuxbereich stark ausgebaut.
"Abbilden was der Kunde braucht"
"Es gibt Kunden, die uns genau ein bestimmtes Betriebssystemrelease vorschreiben oder die Version des verwendeten Internet Explorer", so Haberbusch. "Wichtig ist, dass wir in jedem dieser Bereiche hersteller-zertifizierte Mitarbeiter haben, die mit ihren Skills die Qualität unserer Dienstleistungen sicherstellen."
Der Schlüssel für ein erfolgreiches Outsourcing-Konzept liegt anbieterseitig, so Haberbusch in der Skalierbarkeit der angebotenen Produkte "nach oben und nach unten": "Es nützt mir nichts, wenn ich etwas anbiete, was der Kunde nicht braucht. Jedes Projekt ist in seiner Art und Weise natürlich auf einen bestimmten Kunden bezogen, aber die Kunst besteht darin, das auch produktmäßig abzubilden."
Dadurch wird auch die Glaubwürdigkeit beim Kunden gestärkt und Vertrauen gebildet - denn für Edmund Haberbusch ist Outsourcing vor allem Vertrauen: "Alles hilft nichts, wenn man den Endkunden nicht gut betreut."




1/2012
8/2011
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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 