2003 wurde NetWeaver als Plattform bzw. als ein Set an Produkten vorgestellt. Auch die Service Orientierte Architektur kam erstmals zu Tage. "Es handelt sich um Hersteller-unabhängige Service Definitionen. Es sind semantische Übereinkünfte, keine technische sondern eine Business-Sprache", sagt SAP Vorstandsmitglied Shai Agassi.
2005 kommen die ersten ESA (Enterprise Service Architecture)-basierenden Produkte. 2006 folgt ein Enterprise Services Repository. "Netweaver wird dann zu einer Business Process Platform", kündigt Agassi an. Employee Self Services beispielsweise laufen nicht mehr auf Code, sondern auf Modellen. "Sie können diese Systeme selbst modellieren".
Als Umsetzung der Enterprise Services Architektur wartet SAP mit 500 vordefinierten Objekten und Services für Geschäftsprozesse (Enterprise Services) auf. Seit Juni stehen diese Services im Hosting-Verfahren im "ESA Preview System" zur Verfügung, damit man Enterprise Services selbst testen und sich an der weiteren Gestaltung beteiligen kann.
Die Enterprise Services bauen auf der Web Services-Technologie auf, die um eine Geschäftssemantik erweitert wurden, um eine durchgängige Interoperabilität von Geschäftsprozessen über unterschiedliche IT-Systeme sicherzustellen. Auf Basis dieser Enterprise Services können Unternehmen flexibel neue Geschäftsprozesse modellieren, die auf vorhandenen Systemen aufsetzen.



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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 