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Strategien

ekey biometric systems

Biometrie aus Österreich

Aufwind spürt man in der Linzer Biometrie-Schmiede ekey biometric systems. Das Unternehmen, dessen Wurzeln in der VOEST liegen, hat sich auf den Fingerabdruck-Scan spezialisiert.

Dominik Troger

"Vergangenes Jahr war die Nachfrage nach biometrischen Lösungen noch verhalten. Jetzt merken wir erstmals, dass Nachfrage da ist und bei Endverbrauchern und Unternehmen ein Bedarf nach biometrischen Lösungen vorhanden ist", freut sich Signot Keldorfer, Geschäftsführer von ekey.

Das biometrische Sicherheitskonzept von ekey basiert auf dem Fingerscan. Diese Technologie wird, so Keldorfer, vom Konsumenten bereits positiv aufgenommen. Es ist preislich für den Massenmarkt geeignet und hat sich schon seit Jahren in vielen Anwendungen bewährt. Bei der eingesetzten Technologie wurde der thermischen Messung vor der optischen und der kapazitiven der Vorzug gegeben.

"Die thermische Technologie ist extrem sicher. Dabei werden die Temperaturunterschiede zwischen den Bergen und Tälern des Fingerabdrucks gemessen. Daraus wird ein digitaler Code erzeugt, der elektronisch abgespeichert wird", erklärt Keldorfer.

Beim Verfahren hat sich ekey nicht für das statische, sondern für das dynamische Verfahren entschieden. Dabei wird der Finger über den ekey-Scanner gezogen. Die Technologie erkennt den Berechtigten und die Tür wird geöffnet.

Damit erfüllt das ekey Zutrittssystem TOCAhome hohe Anforderungen, "weil wir die Kombination aus dem sichersten Verfahren und der sichersten Technik verwenden", ist Keldorfer überzeugt. "Wir setzen sehr stabile Sensoren ein. Damit ist das System außen-einsatzfähig, temperaturbeständig und kostengünstig."

Biometrie-Verfahren: günstig in der Anwendung

Den Bereich Zutrittskontrollen schätzt Keldorfer aktuell als den größten Wachstums-Markt ein. Und zwar sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen, "weil das Thema derzeit am konkretesten greifbar ist."

Für Unternehmen rechnet sich das Zutrittssystem besonders gut, weil damit das Sicherheitsrisiko des Schlüssels wegfällt. Der Finger kann nicht verloren gehen, kann an niemanden anderen übertragen werden und auch die Verwaltung der Schlüssel entfällt. Hinzu kommt, dass mit dem Eintrag in eine Datenbank auch eine lückenlose Zeiterfassung möglich ist. Damit ist klar, wer das Unternehmen wann betreten hat.

Ein immer stärker nachgefragter Bereich ist auch die Absicherung und das Zugangsmanagement von IT- und Telekomanlagen mittels biometrischer Verfahren. Der Fingerscan wird dann zum Passwort- oder PIN-Ersatz. Hier kann ekey ebenfalls bereits auf praktische Erfahrungen zurückgreifen und bietet entsprechende Produkte an.

Das Unternehmen

Das Unternehmen ekey biometric systems mit Sitz in Linz ist ein international tätiger Biometrie-Anbieter. Zuerst in die VOEST Alpine eingebunden ist das Unternehmen seit 2001 nach einem Management-Buyout selbständig unterwegs. ekey entwickelt die Produkte selbst und bietet damit verbundene Dienstleistungen an. In Österreich beschäftigt ekey derzeit 22 Mitarbeiter. Seit 2004 verfügt das Unternehmen über eine Vertriebsniederlassung in Deutschland, in der 30 Mitarbeiter arbeiten. Darüber hinaus ist ekey biometric systems in weiteren 29 Ländern in Europa und Übersee tätig.

Bis dato hat das Unternehmen Zutrittssysteme im 5-stelligen Bereich verkauft. Der Exportanteil liegt derzeit bei 81 Prozent. Dieser Anteil soll in den kommenden Jahren auf 97 Prozent gesteigert werden. Unternehmen wie die Oberbank, der Schokoladehersteller Manner und shoe4you sowie Organisationen wie das Rote Kreuz und Feuerwehren vertrauen auf Systeme von ekey.

www.ekey.net

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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