Erich Bonnert
Von Louis Armstrong, Duke Ellingten über Dizzy Gillespie und Miles Davis bis Ray Charles haben alle Größen des Jazz hier ihre Visitenkarte abgegeben. Die legendäre Sängerin Billie Holliday hatte 1958 in Monterey einen ihrer letzten Auftritte. Wie damals eröffnet Saxophon-Altmeister Sonny Rollins das heurige Festival am Freitagabend. Ein weiterer Klassiker folgt mit John Handy, der an große Auftritte der 60er Jahre anknüpft. Zu den weiteren Highlights gehören John Scofield and Band, Branford Marsalis, die Sängerinnen Mavis Staples und Sharon Jones, Kontrabassist Christian McBride und Ledisi sowie eine weitere Gesangslegende, Altmeister Tony Bennett.
Dazwischen ist Gelegenheit, eine Vielzahl außergewöhnlicher Musiker kennen zu lernen. Und über das gesamte Wochenende steht den Besuchern eine große Auswahl von historischen Film- und Tonaufnahmen vergangener Festivals, Workshops und Podiumsdiskussionen mit den Musikern und natürlich jede Menge kulinarischer Festivitäten offen. Die Festival-Veranstalter sind übrigens dabei, Tonbandaufnahmen aus den Anfangsjahren 1958-1969 zu digitalisieren. Die Bänder werden in Zusammenarbeit mit dem Audio-Institut der Stanford Universität archiviert, um sie vor dem Zerfall zu bewahren.
Die Ticketpreise rangieren von 30 Dollar für ein Einzelkonzert bis 180 Dollar für das gesamte Wochenende mit reserviertem Sitz. Weitere Informationen und Ticketreservierung unter www.montereyjazzfestival.org .




1/2012
8/2011
7/2011


Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 