Stefan Ehmann
Ein reibungsloser Geschäftsbetrieb erfordert heute unternehmensweit die ständige Verfügbarkeit von Daten. Laut einer aktuellen repräsentativen Disaster Recovery-Studie waren die größten Bedrohungen für deutschsprachige IT-Manager Hard- und Software-Fehler sowie Naturkatastrophen dicht gefolgt von Viren und Hacker-Angriffen.
Umfragen wie diese zeigen, dass Storage-Management heute keine Insellösung mehr darstellt, Ziel ist vielmehr die Konvergenz von Storage und IT Security Management. Wir von der SNIA haben schon frühzeitig Handlungsbedarf erkannt und so kommt beispielsweise in der SNIA Storage Management Initiative SMI zur Standardisierung des Speichermanagements der Security eine immer größere Bedeutung zu. Die Standards sollen helfen, dass ein definierter Funktionsumfang hersteller- und produktübergreifend zur Verfügung steht und den Aufwand und die Kosten für die Implementierung eines sicheren SANs drastisch reduziert.
Wenn es um technische Trends am Speichermarkt geht, sehe ich die iSCSI-Technologie ganz weit vorne. Im Vergleich zu Fibre-Channel steht mit iSCSI eine preisgünstige und weniger komplexe Lösung bereit, die trotzdem volle Skalierbarkeit und einfache Verwaltung erlaubt.
Der entscheidende Vorteil einer iSCSI-basierten Lösung liegt aber in der Nutzung vorhandener Ressourcen, weil es auf die bestehende TCP/IP-Infrastruktur aufbaut. Da somit keine Veränderungen der Infrastruktur anfallen, spricht es schon aus Kostengründen für sich und zudem sind durch den Datentransport über IP, Verbindungen zu jedem noch so entfernten Punkt möglich. Das erlaubt beispielsweise ein zentralisiertes Backup und Recovery der Daten von online angeschlossenen Standorten.





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