Andreas Roesler-Schmidt
Gleich eine ganze Palette neuer unterschiedlicher Drucker bringt HP derzeit auf den Markt. Zu den interessantesten gehört wohl die Color LaserJet 2800 Serie, mit der HP erstmals ein Farblaser-Multifunktionsgerät für kleine und mittlere Unternehmen bringt. Das Gerät vereint als HP Color LaserJet 2820 Farblaserdrucker, Flachbettscanner und Farbkopierer. Als 2840 bietet es darüber hinaus noch Fax, Speicherkartenleser und eine zusätzliche Papierzuführung für 250 Blatt. Pro Minute druckt und kopiert die Serie bis zu 19 Seiten in Schwarzweiß und vier Seiten in Farbe. Das monatliche Druckvolumen liegt bei 30.000 Seiten. Für die gemeinsame Nutzung von mehreren Anwendern sind die Geräte mit einem Netzwerkanschluss ausgestattet.
Mit dem Color LaserJet 2600N bringt HP einen kompakten Farblaser (40,7 x 45,3 x 37 cm), der bis zu acht DIN A4-Seiten in Farbe und Schwarzweiß druckt und auf ein monatliches Druckvolumen von 35.000 Seiten ausgelegt ist. Positioniert ist er als Einstiegs-Farblaserdrucker für kleinere Büros und Arbeitsgruppen sowie den Arbeitsplatz im Home Office.
Die neue HP LaserJet 9040-Serie verarbeitet bis zu 40 DIN A3-Seiten pro Minute, bewältigt ein monatliches Druckvolumen von rund 300.000 Seiten und ist mit Papierzuführungen für bis zu 3.100 Blatt ausgerüstet. Große Teams und Unternehmensabteilungen können mit dem kleinen Bruder des HP LaserJet 9050 sowohl große als auch kleinere Druckaufkommen mühelos bewältigen. HP bringt den LaserJet 9040 in drei Ausstattungsvarianten auf den Markt. Was nutzen schnelle Drucker, wenn man auf die (oftmals einzige) erste Seite lange warten muss. Die "Schnellstarter" der LaserJet 1022-Serie bringen in weniger als acht Sekunden die erste Seite selbst aus dem Kaltstart bereits fertig gedruckt ins Ausgabefach.
Auch neue Inkjet-Produkte wurden vorgestellt, die explizit für Büro-Umgebungen vorgesehen sind. So zum Beispiel der A3-Deskjet 9800, der optional 6-Farbdruck bietet. "Diese Geräte sind für alle, die Foto so drucken wollen, wie man es von Consumer-Geräten her kennt", erläutert Produktmanager Markus Kafka. "Anders als die Lasergeräte können sie randlose Fotos drucken."
Neue Business Inkjet
Ebenfalls
neu im Programm sind die Business Inkjet Serien 2800 und 1000. Wie der Name
suggeriert, sind sie speziell für den Einsatz in Unternehmen zugeschnitten und
weisen für Tintendrucker niedrige Druckkosten auf. "Die Business Inkjets unterscheiden
sich vor allem durch das modulare Tintensystem", sagt Kafka.
Das modulare System "Individual Ink" besteht aus vier einzeln austauschbaren, größeren Tintenpatronen und vier separat austauschbaren Druckköpfen, die ergiebiger als herkömmliche Home-Tintenstrahler arbeiten. Die Druckkosten sind laut HP mit denen von Laserdruckern vergleichbar. Die Tintenpatronen des Business Inkjet 1000 bieten eine Laufleistung von bis zu 1750 Seiten und Druckköpfe, die 16.000 Schwarzweiß- und 24.000 Farbseiten drucken. Bei den modularen Tintensystemen hat jeder Druckkopf und jede Tintenpatrone einen "Smart Chip" eingebaut.
Diese überwachen die Bestandteile des Tintensystems und registrieren jeden einzelnen Tintentropfen. Das Ergebnis wird mit den Betriebseinstellungen verglichen. Der Tintendruck wird so angepasst, dass immer die gerade vom Druckkopf benötigte Tintenmenge abgegeben wird. Das System soll gleich bleibende Qualität und niedrige Druckkosten garantieren. Die Smart Chips überwachen daneben auch den Zustand des Druckkopfes. Ist eine Düse verstopft, wird eine Ersatzdüse aktiviert. Die Daten aus den Chips dienen auch den Statusmeldungen zum Betriebszustand des Druckers, so dass Anwender den Füllstand der Patronen, die Zahl der gedruckten Seiten und die Rest-Lebensdauer der Druckköpfe abrufen können.




1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 