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Drucker

Technik Farblaserdrucker

"Aber bitte in Farbe"

Unsere Welt ist farbig und wer heute druckt, möchte sich nicht mehr mit schwarz-weiß zufriedengeben. Tintenstrahldrucker erfüllen diesen Wunsch für wenig Geld. Farblaser sind besser, aber teurer. Lohnt sich die Mehrausgabe? Ein Blick in das Innenleben der neuesten Druckergeneration von KONICA MINOLTA zeigt, welchen technischen Aufwand die Hersteller von Farblasern heute treiben und dass die dadurch erreichte höhere Druckqualität nicht nur ein Ergebnis des anderen Druckverfahrens ist, sondern das Zusammenspiel einer Vielzahl von Optimierungen.

Tintenstrahldrucker sind heute beinahe schon Einweg-Produkte - wenn eine komplette Tintenfüllung fast genauso viel kostet wie ein neues Gerät, lohnt es sich fast für Privatanwender, gleich einen neuen Drucker zu kaufen.

Für Unternehmen sieht die Sache schon anders aus: sie haben beim Wechsel auf ein anderes Gerät hohe Installationskosten. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen auf Farblaserdrucker wechseln, die langfristig ihren Dienst versehen, deutlich bessere Ergebnisse liefern, sehr viel schneller drucken und zudem auf die Druckkosten pro Seite gerechnet wesentlich günstiger sind.

Farblaser gestern und heute

Die Technologie von Farblasern ist nicht neu, Farblaserdrucker gibt es schon seit über 12 Jahren. Vom Prinzip her unterscheiden sie sich nicht wesentlich von schwarz-weiß Laserdruckern: Die zu druckende Vorlage wird in die Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz aufgeteilt und dann in vier Durchgängen (Multipass) oder in einem (Tandem oder Singlepass) mit diesen Farben gedruckt. Der Vorgang stellt lediglich höhere Ansprüche an die Papierführung und er erfordert mehr Zeit als beim Ausdruck in schwarz-weiß. Außerdem werden die Geräte, durch den hohen Aufwand bedingt, größer.

Doch genau diese Unterschiede machten Farblasern in der Vergangenheit zu schaffen: Farblaser galten als teuer, langsam, anfällig und klobig. Aber 12 Jahre sind in der IT eine lange Zeit und Farblaser der neuesten Generation haben kaum noch etwas mit ihren Ahnen gemein, sie sind attraktiv im Preis, sehr schnell, absolut zuverlässig und heute kaum mehr größer als vergleichbare Tintenstrahldrucker.

Das Herz eines Farblasers - der Controller

Jedes Dokument, das gedruckt werden soll, muss für den Druck entsprechend aufbereitet werden. Diese Aufgabe kann der PC übernehmen, was viel Rechenleistung kostet, oder der Drucker-Controller, sofern er dafür ausgelegt ist. Für Konica Minolta, die auf den Erfahrungen des Farblaser Pioniers QMS aufbauen, ist einer der wichtigsten Ansätze zur Weiterentwicklung der Farblaser-Technologie der Controller. Und mit dem neuen Emperon-Controller hat Konica Minolta ein wahres Multi-Talent vorgestellt.

Emperon nimmt die Druckaufträge in PCL5, PCL6 oder Postscript entgegen, kann aber auch komprimierte Daten wie PDF oder TIFF verarbeiten, ohne dass diese Dokumente zuvor auf dem PC geöffnet und für den Druck aufbereitet werden müssen: Der Controller nimmt die kompletten Dateien entgegen und übernimmt die gesamte Druckaufbereitung selbst.

Weil die dafür notwendigen Rechenroutinen fest in der Hardware des Controllers verankert sind, geht das extrem schnell. Die Folge: Der Rechner hat keine Arbeit mit der Aufbereitung und steht sofort nach Absenden des Druckauftrags für andere Aufgaben zur Verfügung; die über das Netz zu übertragenden Datenmengen sind gering und der Controller sorgt für die schnelle Aufbereitung - die erste Seite liegt in der Regel schon nach 14 Sekunden im Ausgabefach.

In dieser Zeit hat Emperon das Dokument analysiert, in Objekte aufgeteilt und für jedes Objekt die optimale Druckaufbereitung ausgewählt und angewandt. Durch das von Konica Minolta entwickelte "Contone"-Verfahren werden dabei Farbverläufe nicht nur durch die Anzahl und Verteilung von Farbpunkten dargestellt - dem so genannten Raster-Verfahren, das von vielen einfacheren Farblasern genutzt wird -, sondern schon im Punkt selbst durch den Halbtondruck. Schon in jedem einzelnen "Druckpunkt" können 16 verschiedene Farbschattierungen wiedergegeben werden. Das Ergebnis ist eine realistische Darstellung von Farben, die sehr nah an ein konventionell belichtetes Bild herankommt. Fast schon nebenbei unterdrückt der Controller auch noch die gefürchteten Moiré-Effekte, die entstehen, wenn sich zwei Rasterungen überschneiden.

Simitri - der Quantensprung im Tonerbereich

Herkömmlicher Toner besteht aus pulverisierten Partikeln, die gemahlen werden. Obwohl die Herstellungsverfahren inzwischen sehr ausgereift sind, besteht der so produzierte Toner doch aus Teilchen, die sich in Größe und Form stark voneinander unterscheiden.

Mit Simitri geht Konica Minolta einen anderen Weg. Simitri besteht aus homogenen Polymer-Molekülen. Sie reifen in einer wässrigen Lösung zu Partikeln gleicher Größe, gleicher Beschaffenheit und absolut identischer Farbtönung heran. Weil die Teilchen enger aneinander liegen als gewöhnliche Tonerpartikel, erzeugen sie ein deutlich schärferes Druckbild - und dies bei einem um bis zu 25 Prozent geringeren Tonerbedarf.

Die reduzierte Tonermenge ermöglicht niedrigere Fixierungstemperaturen und kürzere Aufwärmzeiten, was die Performance erhöht, den Stromverbrauch senkt und eine kompaktere Bauweise der Fixierungseinheit ermöglicht. Zudem ist der Herstellungsprozess von Simitri besonders umweltfreundlich, da der Toner auf Wasserbasis hergestellt wird.

Um die Druckqualität noch weiter zu verbessern, hat Konica Minolta mit ColorStorm (SMT) ein Verfahren zur berührungsfreien Übertragung des Toners auf die Belichtungseinheit entwickelt.

Beim Laserdruck wird mit einem Laserstrahl ein negatives "Bild" des zu druckenden Dokuments auf die Belichtungseinheit gezeichnet, die dabei an den vom Laserstrahl getroffenen Stellen elektrisch entladen wird. Die Belichtungseinheit nimmt an diesen Stellen Toner an und überträgt diesen anschließend auf das Papier.

Bei ColorStorm geschieht die Übertragung des Toners auf die Belichtungseinheit berührungslos: Zwischen Tonerwalze und Belichtungstrommel (OPC) ist ein Spalt von 42 Micrometern, in dem ein elektrisches Feld aufgebaut ist. Die Tonerpartikel werden durch eine definierte Wechselspannung zwischen Kartusche und OPC hin- und hergewirbelt. Dann Schicht um Schicht auf die Trommel quasi "aufgenebelt". Dadurch werden die Farbverläufe weicher und das Druckbild wird noch einmal verbessert.

Spieglein, Spieglein im Array

Für die Übertragung des zu druckenden Dokuments auf die Belichtungseinheit gibt es mehrere Verfahren. Das gebräuchlichste, weil genaueste, ist die Belichtung per Laserstrahl, der über Spiegel und Linsen gesteuert wird. Auch Konica Minolta setzt auf diese Technologie. Doch auch hier haben die Ingenieure von Konica Minolta das Verfahren, das bislang relativ große Belichtungseinheiten erforderlich machte, deutlich verbessert.

Im neuen Spitzenmodell, dem magicolor 5450, übernehmen gleich vier in einem Array angeordnete Spiegel die Aufgabe der Belichtung. Jeder Spiegel steuert einen Laserstrahl über ein Viertel der zu belichtenden Breite der Belichtungstrommel, was den Belichtungsvorgang beschleunigt und die bislang notwendigen Linsen zur Feinsteuerung des Laserstrahls überflüssig macht. Das Ergebnis ist ein kompakter und kostengünstig zu produzierender Druckkopf, der dennoch beste Qualität liefert und sehr hohe Druckgeschwindigkeiten ermöglicht.

Im sehr kompakten magicolor 2450 kommt ein modifiziertes Verfahren zum Einsatz. Hier übernehmen zwei Laserstrahlen, die einen Winkel von 120 Grad abdecken, die Belichtung. Auch hier arbeiten beide Laserstrahlen parallel und sorgen so für eine sehr schnelle Belichtung, doch der große Winkel der beiden Laserstrahlen macht es möglich, den Laserstrahl sehr nah an die Belichtungstrommel zu platzieren, was wiederum eine besonders kompakte Bauweise des Druckers ermöglicht. Der magicolor 2450 ist daher kaum größer als ein kompakter Tintenstrahldrucker, überzeugt aber durch eine deutlich bessere Druckqualität und einen Ausstoß von 5 Seiten pro Minute in Farbe und 20 Seiten pro Minute in schwarz-weiß.

Farblaser - die Alleskönner

Moderne Farblaser wie magicolor 2450 und magicolor 5450 sind heute die Antwort auf alle Druckaufgaben. Sie sind mit 20 beziehungsweise 25 Seiten pro Minute beim Ausdruck von Dokumenten so schnell wie High-End schwarz-weiß Laser, drucken je nach Modell in der gleichen Geschwindigkeit in Farbe - der magicolor 5450 etwa schafft 25 Seiten pro Minute in Farbe und dies mit der höchsten Auflösung -, erzeugen dabei fotorealistische Bilder, lassen sich über USB 2.0 innerhalb von Minuten an jeden PC anschließend und dank integriertem 10/100 beziehungsweise 1Gbit Ethernet-Anschluss in jedem Netzwerk installieren.

Alle Kinderkrankheiten, an denen Farb-Laserdrucker der ersten Generationen noch litten, sind heute überwunden. Kein Wunder, dass Marktexperten Farblaserdruckern für die nächsten Jahre die stärksten Wachstumsraten im Druckerbereich prognostizieren.

www.konicaminolta.at


"Tinte ist teuer"
Michaela E. Schöllhorn, Technical Director, Strategic Alliances, Vertical Markets & Solutions, Konica MinoltaPS, über die Vorteile von Farblaserdruckern.

Konica Minolta hat in den letzten Jahren sehr viel Geld und Zeit in die Weiterentwicklung von Farblasern investiert. Lohnt sich dieser Aufwand?

Wenn Sie unsere Kunden fragen, werden Sie ein eindeutiges "Ja" als Antwort erhalten. Die bislang von vielen Unternehmen genutzte Kombination aus schwarz-weiß Laserdruckern für die Dokumentenausgabe und Tintenstrahldruckern am Desktop für Farbausdrucke genügt heute nicht mehr. Jedes Dokument, das ein Unternehmen verlässt, ist ein Imageträger, deshalb werden immer höhere Anforderungen an die Druckqualität gestellt.

Deswegen sehen wir einen klaren Trend weg von schwarz-weiß und hin zu Farbe. Tintenstrahldrucker schaffen das benötigte Druckvolumen nicht. Vor allem aber fehlt den Unternehmen heute eine Übersicht über die tatsächlichen Druckkosten - die günstigen Anschaffungspreise für Tintenstrahldrucker können nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass der Ausdruck mit Tinte die teuerste Methode ist, Dokumente zu Papier zu bringen.

Trotzdem investiert Konica Minoltasehr viel in die Verbesserung der Druckqualität und weniger in Kostensenkungen.

Das stimmt so nicht. Natürlich möchten wir uns durch Qualität vom Mitbewerb abheben, doch wir sind davon überzeugt, dass Qualität auf Dauer für den Anwender am preiswertesten ist. Nehmen Sie als Beispiel nur den neuen Simitri-Toner. Er sorgt für deutlich bessere Druckergebnisse, gleichzeitig ist er bis zu 25 Prozent sparsamer als herkömmlicher Toner.

Oder die Emperon-Controller-Technologie. Auch hiermit werden die Druckergebnisse nochmals verbessert, unsere neue Farblaser-Generation präsentiert sich mit dieser derzeit einzigartigen Technologie mit den am flexibelsten einsetzbaren Geräten am Markt - und sorgt durch ein stark vereinfachtes Druckmanagement für spürbar geringere Gesamtkosten.

 

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