Adolf Hochhaltinger
Bei Canon steht das Dokument als Träger der Information im Zentrum der Aufmerksamkeit - und zwar gleichermaßen das digitale und das Papierdokument. Somit war Imaging in seinen drei Aspekten - Capturing (erstellen bzw. erfassen), Managing (ablegen, archivieren, verteilen) und Reproducing (kopieren, drucken, präsentieren) - ein zentrales Thema.
Mehr als nur drucken...
Der Schwerpunkt hat sich von den Geräten zu den Lösungen verlagert. Sowohl Anbieter wie auch Kunden legen heute größtes Augenmerk auf Dinge wie: einfache Bedienung, effiziente Verwaltung und Verteilung der Dokumente, nahtlose Integration aller dokumentspezifischen Arbeitsabläufe in den Workflow des Unternehmens. So sollen eingehende Informationen schnellstmöglich allen Ebenen der Firmenorganisation zugänglich sein.
Da wird etwa dank der Software "eCopy" ein Drucker zum E-Mail Client; er speichert ankommende Dokumente lokal ab und druckt sie erst für den betreffenden Mitarbeiter aus, wenn dieser sich via Passwort als Zugriffsberechtigter identifiziert hat; so kann erstmals auch die gedruckte Information in die Sicherheitsrichtlinien (Security Policy) des Unternehmens mit einbezogen werden.
Übrigens lassen sich durch den verstärkten Einsatz der elektronischen Dokumentenverwaltung auch die Kosten für die Papierablage drastisch verringern. Außerdem entstehen nun kaum mehr zusätzliche Kosten für den Transport der Papiere - z.B. für Kurierdienste, Porto oder Faxgebühren.
Farbe unter Kontrolle
Farbe beim Druck bringt unbestreitbare Vorteile. So wird damit zusätzliche Information übermittelt, das Dokument wird übersichtlicher, ein Firmenlogo wird in seiner Farbe um 70 % besser erkannt als in Schwarzweißdruck, und Mahnungen, bei denen der offene Betrag in Farbe ausgewiesen wird, werden wesentlich schneller und bereitwilliger bezahlt.
Hier bietet Canon "Color in the Office" (Farbe für's Büro) - eine neue Gerätegeneration, die bewusst nicht für Fotoqualität ausgelegt ist, aber zum Beispiel Firmenlogos oder flächige Schmuckfarben korrekt wiedergeben kann.
Im SoHo-Bereich beziehungsweise für einzelne Arbeitsplätze übernehmen die "Business Ink Jets" (BIJ) diese Aufgabe, im professionellen Bereich die Farb-Laserdrucker der ImageRunner-Serie, zum Beispiel der iR3100 - eine "kompromisslose Schwarzweiß-Maschine, die auf Wunsch auch Farbdrucke in ansprechender Qualität liefert" (Canon Eigendefinition). Diese Drucker wurden entwickelt, um dem Anwender "zusätzlich Farbe ohne zusätzliche Kosten" zu bieten - als robuste Schwarzweißdrucker, die "eben auch" Farbe drucken und damit die Unternehmenskommunikation verbessern können.
Der Anwender kann Farbe verwenden, wann immer er Farbe braucht; intelligente Verwaltungssysteme helfen, die Übersicht zu behalten. Damit aber wird Farbe insbesondere für kleinere Unternehmen vielfach erst leistbar.
Damit die Kosten für Farbdrucke nicht ausufern, liefert Canon dazu auch gleich die Lösung zu ihrer Kontrolle: "Canon Document Accounting" kontrolliert die Druckkosten im Netzwerk und schafft Übersicht, die Zuordnung und Verrechnung der Druck- und Kopiervorgänge zu den Kostenstellen wird ersichtlich, jeder einzelne Druckvorgang ist nachvollziehbar.
Einfach damit arbeiten
Damit auch das Zusammenstellen der Dokumente keine Schwierigkeiten macht, hat Canon eine Software parat: Der "ImageWare Publishing Manager" erleichtert das Erstellen komplexer Druckaufträge. Mit dieser Software können die Daten aus den verschiedensten Quellen (PowerPoint, Word, Excel, usw.) per "Drag and Drop" zu einem Dokument kombiniert werden; natürlich nutzt diese Software alle Möglichkeiten der ImageRunner-Serie.
Falls größere Druckvolumina gefordert sind, bieten Canon skalierbare und flexible Lösungen. Geräte wie dem CLC4000 und CLC5100 sind Farbdrucker für hohen Output, die mit verschiedenen Finishing-Vorrichtungen ausgerüstet werden können. Und wenn es in die "großen" professionellen Anwendungsbereiche geht, beispielsweise bei "Printing on Demand", so bietet Canon für den Einzelfall maßgeschneiderte Lösungen bis hin zu hohen Druckkapazitäten und Druckgeschwindigkeiten samt Zusatzfunktionen.
MEAP
Um Anwendersoftware auch direkt auf den Druckern/Kopierern betreiben zu können, hat Canon die Plattform MEAP ("Multi-function Embedded Application Platform") entwickelt, das Zentrum der künftigen Datenkommunikationsstrategie von Canon. Die Anwendungen basieren auf der plattformunabhängigen Programmiersprache Java und ermöglichen es dem Anwender, Software zu schreiben, die nahtlos mit den vorhandenen Canon-Geräten zusammenarbeiten.
MEAP eröffnet für Softwareentwickler die Möglichkeit, via Software auf die Ressourcen der Canon-Geräte zugreifen zu können - ein großes Potenzial für Experten, die Unternehmensautomation durch maßgeschneiderte Software voranzutreiben und an die Bedürfnisse der Anwender anzupassen. Weitere Info über MEAP unter: www.bsdp.canon-europa.com.
Der Drucker ruft beim Service an...
War es bisher Aufgabe der Mitarbeiter, sich um die rechtzeitige Bestellung von Verbrauchsmaterial zu kümmern oder im Falle eines Gebrechens den Service zu rufen, so übernehmen die neuen Geräte von Canon diese Aufgaben selbst.
Diese "E-Maintenance" basiert auf dem "Remote Diagnostic System", das Gerät erkennt, wann ein Service oder eine Reparatur erforderlich wird, und kümmert sich selbst darum - nach Vorgabe des Anwenders durch eine E-Mail an den zuständigen Administrator oder gleich durch die entsprechende Bestellung per E-Mail. Die Ausfallzeiten der Geräte werden damit drastisch verringert.
Im Bereich der Consumer Produkte präsentierte Canon die Digitalkameras der Ixos-, EOS- und PowerShot-Reihen; Auflösungen von sieben (Ixos) bzw. acht Megapixeln (EOS) sind dabei Stand der Technik. Außerdem wurden neue Daten- und Videobeamer mit Elcos-Technologie vorgestellt.
"Nicht nur Hardwarehersteller, sondern Berater des Kunden"
DI
Peter Baldauf, Geschäftsführer Canon GmbH, zur Concerto 2005
"Mehr als 4.000 Gäste aus insgesamt 20 Ländern nahmen an der heurigen paneuropäischen Leistungsschau in Budapest teil; wir konnten an beiden Messetagen Kunden und potenzielle Kunden individuell beraten und betreuen - genau das ist das Ziel der Veranstaltungsreihe.
Die Trends der nächsten Jahre, nämlich Farbe im Office, Kostenreduktion und -kontrolle, Lösungen rund um das Dokument sowie "Customisation", d.h. Anpassung der Druck- und Kopierlösungen an die Vorgaben des jeweiligen Unternehmens, wurden dem interessierten Fachpublikum auf der Concerto gezeigt.
Canon sieht sich nicht bloß als Hardware-Hersteller, sondern als Berater des Kunden. Immer mehr Unternehmen brauchen punktgenaue Lösungen. Canon bietet hier eine Gesamtlösung, die mehr als die Summe aller Teile ist. Bei Canon sind die Hardware, die Software und das Know-how der Mitarbeiter aufeinander abgestimmt. Unser Ziel - und das Ziel des jeweiligen Kunden - ist es, Prozesse schneller, qualitativ höherwertig und kontrollierbarer zu machen. Das Spektrum an Lösungen reicht von Dokumenten-Management-Systemen bis hin zu Druck- und Produktions-Solutions im Profi-Bereich.
Auch im heurigen Jahr erwartet sich Canon in Österreich ein Umsatzplus dank der umfassenden Produkt- und Lösungskompetenz des Unternehmens. Gerade intelligente Schwarz-Weiß Druck- und Kopiersysteme, die auf Knopfdruck farbige Dokumente ausgeben können, werden für jedes Unternehmen leistbar sein. Damit ist der Brückenschlag zur vollfarbigen Zukunft mit allen Vorteilen auch für KMU´s machbar geworden."




1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 