Günter Spittersberger
Neben dem boomenden Segment Aviation & Transport mit dem Schwerpunkt Self Service Check-In Systeme und den erfolgreichen Corporate UMS (Unified Messaging Service) Produkten, schenkt MATERNA vor allem der Kauftypologie und der Natur des Geldflusses in transaktionsbasierten Geschäften der Telekommunikation seine unmittelbare Aufmerksamkeit. Vom Klingelton zum Multiplayer Game. Und die Ergebnisse sprechen für sich.
Alles im Lot? Alles im Download!
Gemäß einer Studie von Strategy Analytics soll sich das Umsatzvolumen im Weltmarkt für Mobilfunk Datendienste von heute 61 auf 189 Milliarden Dollar im Jahre 2009 verdreifachen. Die Downloads spielen dabei eine immer größere Rolle. MATERNA hat das "HANDY", DEN Kultgegenstand moderner, mobiler Interaktionsrituale, mit noch mehr Styling, Spaß und Applikationen ausgestattet, mit denen man die Zeit entweder angenehm vertreibt oder spart. Basierend auf ausfallsicherer Infrastruktur kann jeder Diensteanbieter innerhalb kürzester Zeit sein Contentangebot starten. Ohne große Kosten, von der Integration in den WEB Auftritt bis zu einem xHTML basierten WAP-Portal wird jede Facette einer Serviceidee berücksichtigt.
So wie die Downloads über den Mobilfunk werden Downloads von mobilem Content auch direkt am Point of Sale angeboten. Obwohl noch nicht so weit verbreitet, möchten aber immer mehr internationale Markenartikelhersteller, Tourismusverbände und Retailer ihre Infos und unterhaltsamen Dienste über die standardisierten Schnittstellen per Bluetooth und Infrarot aufs Mobiltelefon bringen. Die Ideen, die sich mit dieser schnell wandelbaren Werbefläche umsetzen lassen, sind unbegrenzt.
Den "Brands" sind in erster Linie die Kunden der Retailer wichtig. Diese sollen durch gezielte Kampagnen gewonnen werden, auf die immer speichergewaltigeren Endgeräte nicht nur die weiter versendbaren Werbebotschaften für das Spielzeug, die DVD oder das neueste Game für die Konsole zu schicken, sondern auch gleich das Hintergrundbild, den Klingelton und das Handyspiel direkt zu übertragen. Das ganze vielleicht mit einem Voucher am Handy oder mit einem Gewinnspiel? Kein Problem. Dazu kommt, dass all dieser mobile Content oder die damit angebotenen Tickets an den dafür vorgesehenen Automaten auch ohne Umsatzbeteiligungen und die Kosten des Mobilfunknetzes zugänglich werden. Und das überall dort, wo diese, auch mietbaren Automaten, aufgestellt werden - bei Konzerten, Clubbings, in Discos, bei Promotions, Messen u.v.a. mehr.



1/2012
8/2011
7/2011


Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 