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Hard & Software

Andreas’ Tech Watch

Bildschirm mit Fernseher

LCD-Schirm vereint TV- und PC-Monitor - für Multitasking-Talente sogar gleichzeitig.

Andreas Roesler-Schmidt

Bei neu erscheinenden Notebooks hat sich das Breitbild-Format schon weitgehend durchgesetzt. Langsam aber sicher macht es sich jetzt auch bei Desktop-Displays breit. Den Anfang machten wohl Apples Cinema-Displays, immer mehr Hersteller bieten inzwischen vor allem im größeren Segment Breitbild-Displays an.

Im etwas kleineren 17-Zoll-Segment bindet Sonys MFM-HT75 das Kinoformat in eine elegant geschwungene, solide Alu-Front ein. Damit lästige Kabel das Design nicht stören, wurden die meisten Anschlüsse unter einen Deckel gelegt, der für Ordnung sorgen soll. Leider befinden sich dort zwar Strom- und Bildschirmeingänge, die Videoeingänge aber außerhalb davon, so dass das nicht ganz funktioniert.

Videoeingänge!

Videoeingänge? Richtig, denn der 17-Zöller (1280x768) dient nicht nur zur Arbeit am PC, sondern enthält auch einen vollwertigen Fernseher inklusive Teletext. Ein weit ausgelegter Betrachtungswinkel sorgt dafür, dass man nicht nur in der PC-üblichen Frontalposition fernsehen kann. Die Fernbedienung beschränkt sich auf eine übersichtliche Auswahl der wesentlichen Funktionen. Details wie Bildeinstellungen werden in On-Screen Menüs festgelegt. Meist werden aber die vordefinierten Bildeinstellungen ausreichen.

Besonders im PC-Betrieb erleichtern sie das Wechseln wischen unterschiedlichen Anwendungen: So kann man ohne Fummelei schnell zwischen optimalen Einstellungen für PC-Arbeit, Games und Spielfilm wechseln. Letztere Einstellung macht den PC in Kombination mit dem 16:9-Format deutlich Film-tauglicher als mit gewöhnlichen Büro-Displays. Sowohl im PC- als auch im TV-Betrieb kann das Bild überzeugen. Das Gerät trägt das "HD ready"-Logo und ist für HDTV nach 1080i-Standard gerüstet.

Bild-in-Bild

PC-Arbeit und TV lassen sich mit der Bild-in-Bild-Funktion verbinden. Technisch funktioniert das einwandfrei, ich persönlich finde das aber mehr als gewöhnungsbedürftig. Das Minibild verdeckt doch stets einen Teil der Arbeitsfläche. Unwillkürlich will man es immer wieder mit der Maus verschieben, was natürlich nicht funktioniert, da das Bild nicht vom PC kommt. Immerhin lässt es sich (übers Monitor-Menü) in Größe und Position verstellen.

Vielleicht kann man sich daran gewöhnen, ich vermute aber, es ist eher ein Feature für News-Junkies, die Nachrichten-Websiten besuchen und gleichzeitig CNN und Co anschauen wollen. Aber im jeweils reinen TV- beziehungsweise PC-Betrieb ist der Bildschirm eine interessante Alternative in kleinen Home Offices oder am Computer-Tisch im Schlafzimmer, wo PC und Fernseher nicht extra Platz verbrauchen sollen.

www.sony.at

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Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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