Der Preis bezweckt eine möglichst breite Akzeptanz von e-Procurement in den Unternehmen und best practise Lösungen auf Lieferanten-, wie auf Einkäuferseite und die Weiterentwicklung des Standes der Praxis. Der Award wird in 3 Kategorien vergeben: "Die beste Lösung auf Lieferantenseite", "Die beste Lösung auf Einkäuferseite" und "Die beste wissenschaftliche Arbeit in e-Procurement". Initiatoren sind der Bundesverband für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich (BMÖ), die Donau-Universität Krems und die Industriellenvereinigung.
Fast 20 Einreichungen im 1. wie auch im 2. Jahr unter Beteiligung international renommierter Unternehmen unterstreichen die Bedeutung dieses Schlüsselbereichs. Im Vorjahr wurden aus den Einreichungen vier Preisträger ermittelt: K+S Aktiengesellschaft, Essen, voestalpine Stahl GmbH und Fritz Egger GmbH & Co., Spanplattenwerk, St. Johann in Tirol. Der Preis für die beste wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet des e-Procurement ging an Dr. Holger Müller aus Dresden.
Heuer wird der Award zum 3.Mal ausgeschrieben. Bewerben können sich Unternehmen, Dienstleister und Institutionen, die ein e-Procurement System in der Praxis realisiert haben. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2005, eine internationale Jury aus hochrangigen Experten entscheidet.
E-Procurement und - in immer stärkerem Maße - e-sourcing ist die Abwicklung von Einkaufs- und Beschaffungsaktivitäten über elektronische Medien. Es wird sowohl im b2b-Bereich , aber auch im b2c eingesetzt. BMÖ-Geschäftsführer Dkfm. H. Pechek sieht den Einsatz elektronischer Medien als Gradmesser für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, gerade in Märkten, in denen durch harte Konkurrenz Schnelligkeit und marktfähige Preisgestaltung vorrangig sind: "Durch den Einsatz elektronischer Medien im Einkauf wie e-Kataloge, e-Ausschreibungen und e-Auktionen können die Kosten der Einkaufsprozesse bis zu 30% gesenkt werden. Die Konkurrenzfähigkeit entscheidet sich im Einkauf, dort wird der Gewinn erzielt."
Die Universität für Weiterbildung Krems - vormals Donau-Uni - ist die einzige Uni im deutschen Sprachraum, die ein postgraduales, 4-semestriges, berufsbegleitendes Programm in Einkauf und Supply Chain Management mit Masterabschluss anbietet. Im Herbst 2005 startet der Lehrgang bereits zum 4. Mal. BMÖ und Uni Krems veranstalten am 21.6.05 das "Österreichische e-Procurement Forum 2005" im Haus der Industrie am Schwarzenberg, mit aktuellen Informationen über den "state of the art" in e-Procurement.
Weitere Informationen unter www.e-procurement-award.at



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8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 