Integration ist und bleibt die größte IT-Herausforderung für Unternehmen, egal welcher Branche. SAPs Antwort auf diese Herausforderung ist die Technologie-Plattform SAP Netweaver. Die offene Technologieplattform, auf der die aktuellen SAP-Lösungen basieren, erleichtert auch die Integration von SAP- und Fremd-Anwendungen. Dazu setzt SAP NetWeaver auf offene Standards wie XML und arbeitet mit Plattformen wie Microsofts .NET und IBMs Websphere zusammen.
Web Services haben die Art wie Anwendungen erstellt und genutzt werden verändert. Dieser Entwicklung trägt die Enterprise Services Architektur Rechnung und schafft eine neue Generation von Unternehmensanwendungen, die flexibel anpassbar und offen sind. SAP NetWeaver fungiert als Technologie-Plattform für diese Enterprise Services Architektur und ermöglicht es, Anwendungen zu entwickeln, die auf bestehende Applikationen aufsetzen und neue Web Services einbinden.
SAP NetWeaver setzt die Integration auf drei Ebenen um: Menschen, Daten und Geschäftsprozesse.
Zentraler Zugriff
Im SAP Enterprise Portal greifen Mitarbeiter über ein Portal zentral auf sämtliche Informationen und Anwendungen zu. SAP- und Nicht-SAP-Systeme werden dabei zusammengeführt. Dank Multi-Channel Access ist dieser Zugriff nicht nur vom Schreibtisch aus möglich: Dem Anwender steht eine Vielzahl von Möglichkeiten - vom Smartphone über PDAs bis zum Notebook - zu Verfügung, um auf seine Daten zuzugreifen. Gerade bei mobilen, verstreuten Teams steht die Zusammenarbeit im Vordergrund, nämlich auch oder gerade dann, wenn nicht alle im Büro sind. Die Collaboration-Features bieten virtuelle Arbeitsräume zum Austausch mit Kollegen oder um gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten.
Daten unter einem Hut
Daten werden in SAP Business Intelligence integriert. Hier laufen strukturierte Daten aus SAP- und Fremdsystemen in eine einheitliche Datenbasis zusammen. Berichts-, Analyse- und Planungswerkzeuge ermöglichen web-basierendes Reporting, mit dem man nicht nur Logistikketten, Unternehmensabläufe und Kundenbeziehungen analysieren kann, sondern auch simulieren, wie sich etwaige strategische Entscheidungen auf den Betrieb auswirken würden.
Die überwiegende Mehrheit der Informationen in Unternehmen liegt jedoch in unstrukturierten Daten vor (rund 80 Prozent). Mit Software für Knowledge Management gelingt es, diesen in E-Mails, Präsentationen oder Word-Files verborgenen Datenschatz zu strukturieren und Mitarbeitern leicht zugänglich zu machen. So lassen sich Informationen solcher Art durch das in SAP NetWeaver integrierte Knowledge Management dank Suchfunktion leicht auffinden. Kaum ein Unternehmen kämpft nicht mit redundanten oder inkonsistenten Stammdaten. SAP Master Data Management konsolidiert diese über SAP und Nicht-SAP-Systeme.
Prozesse im Zusammenspiel
Die Integration der Geschäftsprozesse spielt zwischen verschiedenen Anwendungen, aber zunehmend auch über Unternehmensgrenzen hinweg eine zentrale Rolle. Die übergreifende Prozessintegration wird durch die Exchange Infrastructure innerhalb von NetWeaver ermöglicht. Bisher eingesetzte starre Punkt-zu-Punkt-Verbindungen sowie individuelle Schnittstellen zwischen Anwendungen erweisen sich als unflexibel und kostspielig. SAP NetWeavers Exchange Infrastructure schafft nunmehr eine einheitliche Integrationsarchitektur. Einfacher als bisher können Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen SAP und Fremdprogrammen geschaffen werden. Zum Beispiel lässt sich eine Kassensoftware an das SAP ERP-System koppeln. Damit werden nicht nur sämtliche Buchungen der Kasse sofort ausgeführt, sondern auch der Lagerstand aktualisiert. Die Exchange Infrastucture erleichtert aber auch die externe Anbindung zu Kunden und Lieferanten. Zusammen mit den Partnern lassen sich gemeinsame Logistikketten realisieren.
Vorraussetzung für erfolgreiche Integration ist eine offene Applikations-Plattform, wie sie SAP NetWeaver mit dem Web Application Server bietet. Er ermöglicht es, bereits vorhandene Technologie-Investitionen zu nutzen, um E-Business-Anwendungen und Web Services zu entwickeln. Dabei wird neben der SAP-Programmiersprache ABAP auch J2EE unterstützt.




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