InterSystems hat den beiden häufigsten K.O.-Kriterien bei der Anwendungsintegration den Kampf angesagt: dem "zu kompliziert" und dem "zu teuer". Durch "Embedded Integration" möchte das Unternehmen Anwendungen und Systeme zu einer sinnvollen Zusammenarbeit in integrierten Geschäftsprozessen bewegen. Herzstück des Programms ist die Integrationsplattform "Ensemble".
Bei vielen mittelständischen Unternehmen existiert ein Hauptsystem - etwa ein Warenwirtschafts- oder Produktionssystem - das problemlos funktioniert und den Ansprüchen des Unternehmens genügt. Die Anbindung von zusätzlichen Systemen anderer Hersteller - vom CRM-System über die Katalogerstellung bis zum Online-Shop - gestaltet sich allerdings regelmäßig so schwierig, dass anwendungsübergreifende Geschäftsprozesse kaum automatisiert sind und einen hohen personellen Aufwand erfordern.
Mit Ensemble, so der Hersteller, lassen sich solche Applikationen innerhalb kurzer Zeit in die Hauptanwendung einbinden und Daten wie Prozesse über das gesamte Unternehmen hinweg integrieren. Im Gegensatz zum klassischen Integrationsansatz, bei dem ausgehend von einer gründlichen Analyse der Geschäftsprozesse eine separate, anwendungsunabhängige Integrationsschicht mit Ensemble geschaffen wird, steht "Embedded Integration" für einen pragmatischen Weg, bei dem der Anwender die benötigten Integrationskomponenten vom Anbieter seines Hauptsystems als eingebettete Komponente zur Verfügung gestellt bekommt.
Der Anbieter kann mit Ensemble effektiv die bereits enthaltenen Geschäftsprozesse dokumentieren und um die Integration weiterer Anwendungen erweitern. Ensemble verfügt nämlich über eine einheitliche grafische, XML- und Code-basierte Entwicklungsumgebung, mit der sich spezifische Adaptoren und Composite Applications erstellen, Daten integrieren und Geschäftsabläufe effektiv darstellen lassen.
InterSystems bietet "Embedded Integration" ausschließlich über Applikationspartner an. Der Vorteil für Unternehmen: Sie können das Programm mit ihren bewährten Lieferanten in Angriff nehmen und von deren spezifischen Branchen-Know-how und der InterSystems-Technologie gleichermaßen profitieren.



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8/2011
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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 