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Thema: Business Software

Interview mit Josef Schmid, Infor Austria

Wettbewerbsvorteil Branchen-Know-how

Generalist oder Branchen-fokussierter Anbieter, Plattform-neutral oder eine spezielle Technologie? Um diese Entscheidungen kommen Unternehmen bei der Auswahl von Enterprise Ressource Planning (ERP)-Lösungen nicht herum. Infor Global Solutions Austria gehört zu den Anbietern, für die fundierte Branchenkenntnisse ein Muss sind. Das Unternehmen zählt zu den Marktführern für Software in der mittelständischen Fertigung. Josef Schmid, Geschäftsführer bei Infor Austria, erklärt im Gespräch mit Monitor, welche Pläne Infor für den österreichischen Markt hat.

Wie sieht Ihre Unternehmens-Philosophie aus, Herr Schmid?

Infor Global Solutions konzentriert sich ausschließlich auf Industriezweige, in denen spezifisches Branchen-Know-how eines der entscheidenden Auswahlkriterien für einen Software-Anbieter ist.

Wir decken derzeit diskrete Fertigung, die Prozessindustrie und Automotive-Industrie in einer Funktions-Tiefe ab, der ein Generalist nicht folgen kann. Dazu kommt, dass wir mit unserer internationalen Aufstellung all jenen Unternehmen helfen können, die grenzüberschreitende ERP-Unterstützung benötigen. Das wird mit der zunehmenden Globalisierung ebenfalls zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Was können bestehende und potenzielle Kunden in Österreich von Infor in punkto Lösung-Innovationen erwarten?

Kundenzufriedenheit und Investitionsschutz haben für uns erste Priorität. Daher werden wir unsere Lösungen langfristig weiter unterstützen und verbessern. Bereits heute können unsere Kunden die Softwareprodukte der ERP-Suiten kombiniert einsetzen.

So haben sich zum Beispiel Kunden mit dem ERP-System Infor AS für die CRM-Lösung aus dem Umfeld Infor COM entschieden. Die erste Infor MES-Implementierung im Umfeld eines XPPS ERP-Systems ist in Vorbereitung. Mit Nachdruck arbeitet Infor bereits heute an einer neuen Generation von Business Software, die modular aufgebaut ist und neueste, offene Technologien nutzt.

Was ist neu an der zukünftigen Generation der Software und was bedeutet die neue Lösung für den Kunden?

Unser umfangreiches Know-how in der Fertigungsindustrie wird der Grundstein für eine sehr leistungsfähige Funktionalität, die in der von uns adressierten diskreten Fertigung ihresgleichen suchen wird. Technologisch wird diese neue Suite auf einer plattformunabhängigen Java-Architektur basieren.

Die Phase eins dieser Strategie ist mit Infor SupplyWeb, unserem Modul zur Lieferanten-Einbindung über die gesamte Zulieferkette, bereits umgesetzt. Durch die Komponenten-basierte Architektur, bieten wir unseren Kunden eine optionale Migration auf eine zukunftssichere Java-Plattform innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre. Wichtig dabei ist, dass dieser Plan unseren Bestandskunden keinen Zwang auferlegt. Über eine Migration entscheidet allein der Kunde.

Welche Ziele haben Sie sich für 2005 gesteckt?

Infor ist in nur zwei Jahren auf 600 Millionen US-Dollar Umsatz gewachsen. Diese Wachstumsstrategie werden wir weiterhin konsequent fortsetzen. Mein Ziel ist es vor allem, alle dadurch entstehenden Vorteile an unsere Kunden und Interessenten weiterzugeben, die ein starkes Unternehmen zu bieten hat: leistungsfähige Lösungen, langfristiger Support und globale Unterstützung.

Kontakt:
Infor Global Solutions Austria Software GmbH
Am Winterhafen 13, 4020 Linz, Austria
Telefon: +43 (0) 7 32 / 779 748-28
Fax: +43 (0) 7 32 / 779 748-30

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