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Printronix - RFID

Funketiketten in den Startlöchern

Rund 35 Prozent der führenden europäischen Retailer erproben derzeit die RFID-Technologie in ihrer Zuliefererkette. Speziell für solche Pilotprojekte hat Printronix seine SmartLine RFID-Produktlinie entwickelt.

Dominik Troger

Technologie-Pilotphasen sind für Unternehmen die beste Möglichkeit, sich mit den Vorteilen dieser neuen Technologie vertraut zu machen, ist man bei Printronix überzeugt. Mit seiner SmartLine-RFID-Produktlinie möchte der Druckerspezialist speziell dem europäischen Markt die Angst vor hohen Projektkosten nehmen.

"Unternehmen können dadurch in einem isolierten Bereich mit der neuen Technologie Erfahrungen sammeln und dann entsprechend erweitern", erläutert Manfred Dohnal, Area Manager Printronix Österreich und GUS Staaten. Unsicherheiten bezüglich der Projektkosten sind für ihn einer der Hauptgründe, warum Unternehmen sich noch nicht intensiver mit RFID beschäftigen. Im Falle einer großflächigeren Implementation sind natürlich Investitionen in eine entsprechende Infrastruktur des Backoffice notwendig, betont Dohnal.

Die Pilotphase ist auch deshalb wichtig, weil die RFID-Praxis einige Tücken besitzt. Das betrifft (noch) unterschiedliche Protokolle und Frequenzen, das betrifft die technischen Rahmenbedingungen. Zum Beispiel ist für einen möglichst reibungslosen RFID-Betrieb das richtige Anbringen der Etiketten unerlässlich. Dabei muss auch das Trägermedium berücksichtig werden. Sonst können die Funkscanner, die die Etiketten auslesen, Erkennungsprobleme haben. Hier ist viel unternehmsspezifisches Feintuning gefordert.

Zwar werden derzeit, laut einer Studie von Printronix nur rund fünf Prozent der Paletten mit RFID-Tags ausgestattet, aber bereits 2006 soll sich dieser Wert auf rund 25 Prozent steigern. Immerhin erwarten sich die Unternehmen durch die Technologie eine Kostenreduktion von ein bis drei Prozent des Umsatzes.

Das Smart Label Developer's Kit bietet einen RFID-Bausatz und einen SL5000e MP RFID-Drucker, mit dem der Anwender Etiketten direkt enkodieren und ausdrucken kann. Dieses System erlaubt Anwendern, die Etikettenzahl und die Platzierung der Etiketten an den verschiedenen Produkten auszutesten und so das individuelle Pilotprogramm optimal vorzubereiten. Es beinhaltet auch die PrintNetEnterprise-Software, ein netzfähiges, fernadministrierbares Betriebsmanagementsystem, das die ständige Überwachung aller Drucker erlaubt. Die Software ermöglicht Administratoren, integrierte Drucker gleichzeitig zu konfigurieren und effizienter zu verwalten.

Die Printronix Software Migration Tools (SMT's) unterstützen sowohl PGL- als auch ZPL-Datenströme und enthalten ein im Drucker eingebautes EPC-Tool, das den Einsatz jeder existierenden Etiketten-Designsoftware zur Erstellung der EPC RFID-Etiketten erlaubt.

http://www.printronix.de

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MONITOR-Autoren
Alexander Hackl

Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. ..mehr..

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