Dominik Troger
Babylon hat sein Know-how in Sachen Übersetzungs- und Wissenssoftware auf Geschäftsinformationen ausgeweitet. So wie man auf ein Wort klickt, um seine fremdsprachige Bedeutung oder seine fachspezifische Definition zu erfahren, sollen Mitarbeiter in Zukunft auch Artikeldaten oder Kundeninformationen abrufen können. Wichtig dabei: Es müssen keine umfangreichen Datenbanken durchwühlt werden, die Info kommt - wie bei einem standardisierten Wörterbucheintrag - auf den ersten Mausklick.
Babylon Enterprise erstellt zu diesem Zweck aus den vorhandenen Geschäftsdaten (ERP, CRM, HR) ein eigenes "Glossar", das Mitarbeitern dann on- oder offline zur Verfügung steht. Dieses Glossar beinhaltet nur Informationen, die das Unternehmen seinen Mitarbeitern und Abteilungen auch wirklich zur Verfügung stellen möchte. Sucht ein Mitarbeiter dann zum Beispiel nähere Informationen zu einer Ansprechperson, die als cc in einem Mail aufgeführt wird, genügt ein Klick auf den Namen und er bekommt alle relevanten, freigegebenen Informationen zu dieser Person: beispielsweise Kontaktdaten und Aufgabenbereich. Zusätzliche Links könnten weiters auf bereits mit dieser Person gewechselte Dokumente verweisen.
Das Produkt besteht aus einer Reihe eng integrierter Client- und Server-Produkte. Auf dem Desktop läuft ein Client, der eine intuitive Benutzerschnittstelle zur Verfügung stellt. Der Client holt sich die gewünschten Informationen aus den bereitgestellten Glossaren und bringt sie in einem einheitlich eingesetzten Layout auf den Schirm.
"Mit Babylon Enterprise können Unternehmen ihre unterschiedlichen Informationsbedürfnisse optimal umsetzen", erläutert Reinhard Dobelmann, Geschäftsführer Babylon GmbH für Central Europa, "die Informationsbeschaffung wird verbessert und beschleunigt."




1/2012
8/2011
7/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 