Das System wurde ausschließlich für die Auftragsfertigung entwickelt. Anders als in der Serienfertigung sind im Maschinen- und Anlagenbau eine Vielzahl von projektspezifischen Detailinformationen zu erheben, um vollständige Angebote abgeben oder Aufträge wirtschaftlich starten zu können.
Hierzu bietet AMS++ den Anwenderunternehmen die Möglichkeit, ihr Prozesswissen anhand von Checklisten zu erfassen, die einzelne Aufgabenblöcke bündeln. Durch dieses systematische Wissensmanagement steigt die Qualität des Angebotswesens und der Auftragsabwicklung. Da das System die erforderlichen Informationen automatisch zusammenführt, sinkt der Erfassungsaufwand gegenüber konventionellen ERP-Lösungen.
Im neuen Release wurde das Checklistenwesen stark ausgebaut. Den Angeboten und Aufträgen lassen sich nun beliebig viele Checklisten zuordnen. Unabhängig von ihrem jeweiligen Inhalt regeln die Listen die Verantwortlichkeiten, den Erfassungszeitraum und die anschließende Informationsverteilung im Unternehmen. Somit entsteht ein klares Informationsgerüst für die gesamte Organisation.
Die Kalkulation wurde von Grund auf neu entwickelt. Während die oberste Strukturebene den traditionellen betriebswirtschaftlichen Definitionen folgt, können Anwender flexibel definieren, wie sie ihre Kosteninformationen projektspezifisch aufbereiten wollen.
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8/2011
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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 