Rüdiger Maier
"Unser oberstes Ziel ist qualitativ beste Beratung, um die Wirtschaftlichkeit, Zukunftssicherheit, Verfügbarkeit und Funktionalität der IT-Landschaft unserer Kunden optimal zu gewährleisten", umreißt Botek die Unternehmensgrundsätze, die sich hinter dem Slogan "TAKE IT EASY" verbergen. "Wir strengen uns an, damit es unsere Kunden im IT-Alltag einfach haben."
Dabei reicht die Bandbreite der Aufgaben bis hin zur komplexen Generalunternehmerschaft, etwa im Microsoft-Umfeld bei Mayr-Melnhof, wo eine Infrastruktur-Erneuerung durchgeführt wurde. Daher strebe man mit allen Kunden eine enge Partnerschaft an, um die gemeinsam definierten Ziele zu erreichen. Um einen speziellen Fokus auf die Betreuung ihrer Bestandkunden zu legen, wurde im Jahr 2003 die Tochter ITdesign Operations & Training gegründet. Insgesamt beschäftigt die ITdesign Gruppe derzeit 32 Mitarbeiter und besitzt - obwohl herstellerunabhängig - als einziges rein österreichisches Unternehmen die höchsten Zertifikate der Hersteller Novell ("Gold Partner"), Microsoft ("Security Gold Partner") und Citrix ("Gold Partner").
"Damit wurde der hohe Qualitätsanspruch, den wir unseren Kunden garantieren, auch von den Herstellern bestätigt", so Botek. So werde auch jedes bearbeitete Thema intern mit mindestens zwei Personen ausgestattet, um die "personelle Ausfallsicherheit" gewährleisten zu können. Derzeit erarbeite man sich ganz neu das Know-how im Bereich Linux: "Das Interesse der Unternehmen an Linux ist groß, daher erschließen wir uns auch diesen Bereich." Mit diesem Ziel laufen derzeit Entwicklungsprojekte mit zwei Kunden, die auch ganz klar als solche definiert sind: "Unsere Kunden wissen bei uns immer ganz klar, mit welcher Positionierung und welchen Zielen wir ein Projekt beginnen. Nur so können wir unsere Glaubwürdigkeit erhalten", weiß Botek aus Erfahrung.
Das "ITdesigncenter"
"Die Verfügbarkeit von IT muss beim Benutzer gemessen werden, denn der soll reibungsfrei arbeiten können", unterstreicht Botek. Dabei ist es wichtig, den gesamten IT-Lebenszyklus von der Konzepterstellung bis zur Umsetzung zu betrachten. Ein wichtiges Werkzeug des IT-Dienstleisters ist das eigens eingerichtete ITdesigncenter, ein mit modernen EDV-Geräten ausgestatteter Raum zu Entwicklungs- und Testzwecken. Hier besteht die Möglichkeit, Umgebungen nachzubauen, um für nahezu alle Arten von Entwicklungen oder Tests die optimalen Labor-Voraussetzungen zu schaffen.
"Hier haben unsere Kunden die Gelegenheit, die gemeinsam entwickelten Lösungen risikolos und sicher in einem Umfeld zu testen, in dem die EDV-Infrastruktur ihres Unternehmens schematisch abgebildet ist", erläutert Botek. So wird das Kennenlernen und Testen aller realisierbaren Konfigurationen einer zukünftigen Lösung unter Verwendung aktueller Technologie ohne Investitionen in Hard- und Software möglich.
Neue Bereiche erschließen
Ein noch junger Dienstleistungsbereich von ITdesign ist "Prozessmanagement und -analyse". Komplexitätsreduktion und prozessorientierter Umgang mit der Wirtschaftsdynamik sind nämlich wichtige Bausteine zum Erfolg. Aktuelle Zahlen zeigen auf, dass produkt- und projektorientierter Vertrieb an seine Grenzen gestoßen ist. "Die Kostenexplosion durch zusammenhanglose und aus dem Unternehmenskontext des Kunden gerissene IT Projekte verhält sich wie bei einem umfallenden Dominostein", so Botek. "Bei einem alten System, das seit Jahren passiv auf aktuelle Symptome reagiert, reicht eine Verschlechterung bei einem einzigen relevanten Element, damit alles versagt." Nur aufgrund eingehender Analysen der Prozessabläufe lasse sich letztlich entscheiden, welche Prozesse ausgelagert werden können (Out-Tasking) und welche besser selbst weiter betrieben werden. "Die IT-Abteilungen arbeiten heute bereits vielfach am Limit. Hier gilt es, eine weitgehende Automatisierung von Routineaufgaben und eine optimale Aufgabenverteilung zu erreichen", so Botek.
2005 wolle man sich die Erschließung neuer Märkte in Osteuropa genauer ansehen: "Wir haben keine Eile, sondern analysieren mögliche Märkte sehr genau", lässt Botek Entscheidungen noch offen. Und auch die Einführung eines neuen, eigenen Produkts ist geplant. "Der große Erfolg von WATCH IT, der auf Nagios basierenden Lösung für professionelles Netzwerk-Management, bestärkte uns in dem Entschluss, demnächst wieder ein neues Produkt vorzustellen." Man darf also gespannt sein.



7/2011
6/2011
5/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 