Zwölf Mitarbeiter des in Oberndorf beheimateten Unternehmens Seeleitner Schildersysteme entwerfen, fertigen und montieren seit 1985 Schilder für die Objektbeschilderung. Neben Krankenhäusern (z.B. Wegweiser), Altenheimen (z.B. Türschilder), Schulen (z.B. Warn-, Hinweis- & Fluchtwegschilder) und Gemeinden (z.B. Widmungsschilder, Vitrinenbeschilderung) zählen auch Hotels und Betriebe zum Kundenkreis, der bis nach Oberösterreich und ins benachbarte Deutschland reicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das innovative Unternehmen (zwei Patente im Bereich Clipschildsysteme) einen Umsatz von 700.000 Euro.
"Unser wirtschaftliches Wachstum sowie die Aufnahme neuer Mitarbeiter zwang uns ein ausbaufähiges, umfangreiches Softwareprogramm für die Auftragsabwicklung, Fakturierung, Lagerverwaltung, Buchhaltung und für den Einkauf einzuführen", erzählt der Salzburger Geschäftsführer Manfred Seeleitner.
Vier Mitarbeiter erledigen künftig die komplette Auftragsabwicklung von der Angebotslegung über die Auftragserfassung bis zur Rechnungslegung mit SAP Business One. Die alte Anwendung, die gerade mal eine Auftragserfassung und eine Lieferscheinausstellung bewerkstelligte, wurde innerhalb von drei Monaten abgelöst. In diesen Zeitraum fällt allerdings auch die Firmenübersiedlung der Seeleitner Schildersysteme an einen neuen Standort sowie die Übernahme der alten Datenbestände samt deren formulargerechte Aufbereitung. Seit Jänner 2004 erfreuen sich die Anwender im Echteinsatz über die Flexibilität im Auswertungsbereich und über aktuelle Inhalte, die in der über Händler organisierten Vertriebssparte wichtig sind.
Wissen auf Knopfdruck
"Die neue Software bietet mir ein besseres Controlling, da ich am Monatsende mit einem Tastendruck alle relevanten Informationen abrufen kann", beschreibt Manfred Seeleitner einen wesentlichen Vorteil durch den Einsatz von SAP Business One. "Ich weiß sofort, welche Umsätze ich erzielt habe, ich weiß, welche Schilder augenblicklich am begehrtesten sind, ich kenne die Umsätze meiner Händler aus Deutschland und ich kann sofort erkennen, welches Produkt ein Händler gut oder andererseits gar nicht verkauft. Dieses Basiswissen dient meinen weiteren Verkaufsaktivitäten, um Geschäftsprozesse gezielt zu hinterfragen bzw. gewinnbringend zu kanalisieren." Neben dem umfangreichen Analysewesen nutzt der Salzburger Schildererzeuger die im System vorhandenen Kundeninformationen, wodurch auf allen Angeboten, Auftragsbestätigungen und Rechnungen Daten wie Besteller samt seiner Anschrift und die Kundennummer automatisch draufstehen. Dadurch reduziert sich der zeitliche Aufwand für die weitere Bearbeitung deutlich und mühsame Suchvorgänge werden ausgeschlossen.
"Mittlerweile läuft auch die Lagerverwaltung über das System. Da wir Stangenware verarbeiten und relativ viel Ausschuss durch Verschnitt haben, genießen die Mitarbeiter jetzt die Möglichkeit in Lagerbestände einzusehen, die zu erwartende Ausschussware rechnerisch festzulegen und die Rohmaterial-Bestellungen entsprechend zeitgerecht aufzugeben. Dies ist für uns sehr wesentlich bei Lieferzeiten einer Aluminiumstange von 8 bis 12 Wochen." Für die Produkteinführung zeichnet sich der westösterreichische SAP Business One Vertriebspartner AxxessPoint Business Solutions & Consulting GmbH verantwortlich, der sich auf Klein- und Mittelbetriebe spezialisiert hat. AxxessPoint-Geschäftsführer Walter Roth: "Die komplette Flexibilität in der Auswertung und in der Bearbeitung der Kundendaten bringen KMUs aktuellste Resultate per Mausklick und in weiterer Folge bessere Wettbewerbschancen sowie eine solide Geschäftsbasis. Dafür liefert SAP mit seinem großen betriebswirtschaftlichen Background die notwendigen Voraussetzungen."




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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 