Aus dem Urlaub Systeme administrieren? Bei Firmenchefs und Administratoren stellt sich oft ein flaues Gefühl ein, wenn die Urlaubszeit kommt. Ohne EDV läuft nichts mehr und ein Ausfall ist für die Firma lebensbedrohend. Wäre es nicht beruhigend, wenn der Systemadministrator die nötige Arbeit verrichten könnte, egal wo er sich befindet? Alle Firmenverantwortlichen hätten dann weniger Stress.
Schließlich beweist es die Praxis: Oft genug ist zum ungünstigsten Zeitpunkt auch der Stellvertreter des Administrators "gerade nicht greifbar". Wird dann ein kostspieliger Notdienst mit hohem Stundensatz und Fahrtkosten aktiviert, fühlt man sich vom Glück verlassen.
Internet-fähigerKVM-Sitch schafft Abhilfe
Diese
Unbill und Kosten lassen sich erheblich reduzieren, wenn man einen Internet-fähigen
KVM-Switch besitzt, der sich über Internet- bzw. LAN-Verbindungen steuern lässt.
Denn alternative Fernwartungsapplikationen lassen sich erst bedienen, wenn der
Computer beziehungsweise das Betriebsystem hochgefahren sind. Befindet sich
der Server im Netzwerk-Nirwana, ist auch die beste Remote-Software machtlos.
Die große Sicherheit und Freiheit für den Systembetreuer fängt mit einem kleinen Zusatzgerät an, das nicht größer als ein Terminplaner ist. Es handelt sich um den ATEN - CN-6000, der zwischen den eigentlichen KVM-Switch und das Netzwerk gesteckt wird. Sofort ist die Verwaltung per LAN und Internet möglich. Vorraussetzung für die CN-6000-Lösung ist, dass der KVM-Switch eine entsprechende Schnittstellen besitzt (1xVGA + 2xPS2), mit der beide Geräte kommunizieren können.
Der Systemadministrator kann sich direkt an die Konsolengeräte des CN-6000 setzten oder sich von jedem Computer im Netz oder im Internet einloggen. Einzige Vorraussetzung: Das Netz muss einen Internet-Zugang haben.
Optimale Sicherheit
Gegen unerwünschte Eindringlinge ist die Verbindung über mehrere Schutzmechanismen gesichert. Über eine spezielle Windows-Client-Software oder über Java-Applets (mit internet-fähigem Browser) erfolgt die Verwaltung.
Ein Systembetreuer, der sein Notebook und einen mobilen Internet-Zugang hat, kann somit auch aus Alaska oder der Karibik ins Geschehen eingreifen. Der Zugriff erfolgt passwortgeschützt über das IP-Protokoll. Verschlüsselt werden die übertragenen Daten beim CN-6000 mit 1024 Bit.
Auch Server Neustart möglich
Muss ein Server neu gestartet werden, braucht der Administrator nicht mehr in den Serverraum gehen. Ein Computer mit Internet-Anschluss reicht aus, um System-Fehler per Remote-Zugriff zu beheben. Es wird einfach die "Remote-Management-Einheit" per IP-Adresse angesprochen.
Über eine eigene, optional zu bestellende Stromleiste, lässt sich sogar das physische Ab- und Anstecken eines Servers nachvollziehen. Diese Stromleiste wird über den RS-232 Port des CN-6000 ebenfalls über das Netz bedient.
Fazit: Diese Investition zahlt sich aus
Es ist kein Traum: Sicherheit und Freiheit kann man sich leisten. Im normalen Systemverwalter-Alltag bringen die KVM-Erweiterungen von Aten viele Vorteile und sparen viele Gänge zum Serverraum. Am interessantesten ist aber der Sicherheitsaspekt und die Möglichkeit, dass derjenige, der das System gut kennt, Fehler sofort beheben kann. Egal ob er sich im Haus oder irgendwo auf der Welt befindet. Die Systemprobleme werden aus der Ferne behoben.
Kontakt-Systeme
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 