Im Rahmen einer Umfrage unter IT-Entscheidern in 14 Ländern, die unter anderem in Deutschland, den USA und Japan, durchgeführt wurden, hat ergeben, dass der Trend zum Outsourcen von IT Arbeitsplätzen in Billiglohnländer von der Gesetzgebung kaum verhindert werden kann.
Allein 2004 wanderten mehr als 825.000 IT Arbeitsplätze aus den Bereichen wie Kundenservice, Netzwerkadministration, Softwareentwicklung und -testing aus den untersuchten Ländern ab, hauptsächlich nach Indien und China. USA, Japan sowie Deutschland für den europäischen Bereich zählten zu den Hauptexporteuren. Die Zufriedenheit mit IT Unternehmen in Billiglohnländern wird allerdings noch immer durch kulturelle und sprachliche Probleme sowie damit einhergehende Missverständnisse beeinflusst.
Laut Industrieanalyst bei Forst & Sullivan, Jarad Carleton, nützen gesetzliche Maßnahmen gegen die profit-getriebene Abwanderung von Jobs wenig, weil die Unternehmen aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit dazu gezwungen sind. Solche Maßnahmen wären sogar eher kontraproduktiv und würden noch weitere Arbeitsplätze in einem Land mit solchen Restriktionen bedrohen.



1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 