Andreas Roesler-Schmidt
Eine komplette Videokonferenz-Lösung packt Sony in einen 20-Zoll-LCD-Monitor, der abseits der Videokonferenzen auch als vollwertiger PC-Monitor dient. Das Aufstellen einer Kamera und lästige Verkabelungen entfallen. Die gesamte Technologie eines Set-Top-Systems wurde beim PCS-TL50 in dem Widescreen-Display untergebracht. Alle Funktionen werden über eine Fernbedienung gesteuert. Das kompakte System eignet sich für kleinere Konferenzräume ebenso wie - durch die Doppelfunktion als PC-Monitor - direkt für den Manager-Schreibtisch.
Da Videokonferenzsysteme bisher häufig ein ungenütztes Dasein in Meetingräumen fristen, könnte sich der Schreibtisch tatsächlich als der bessere Ort herausstellen: Ein Handgriff verwandelt den Design-Monitor in ein schlankes All-in-one-Videokonferenzsystem mit Mini-Kamera und eingebautem Mikrofon. Der Anwender schiebt lediglich die Kamera-Abdeckung am Rahmen über dem LCD-Panel zur Seite und kann seine Videokonferenz starten.
Dabei lassen sich vielfältige Übertragungswege nutzen: Das PCS-TL50 lässt sich sowohl an einer oder mehreren ISDN-Leitungen anschließen, im Firmennetzwerk betreiben als auch direkt an einen DSL-Anschluss anbinden. Das Gerät unterstützt die gängigen Videoübertragungsstandards H.264 und MPEG Advanced Audio Coding (AAC), die auch bei geringen Verbindungsressourcen für anständige Bild- und Tonqualität sorgen.
Für die professionelle Einbindung von PC-Daten in eine Videokonferenz benötigt man allerdings eine optionale Data Solutions Box. Damit können die Teilnehmer PC-Daten gleichzeitig mit dem Bild des jeweiligen Gesprächspartners auf dem Bildschirm einblenden.
Für die notwendige Sicherheit der Daten sorgt die Verschlüsselung nach AES (Advanced Encryption Standard). Lauschangriffe auf die virtuelle Konferenz sind laut Sony nicht möglich, die übertragenen Daten sind einzig und allein für die Konferenzpartner zugänglich.




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