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Editorial

Editorial Jänner 2005

Neues Jahr, neue Chancen

Auch 2005 wird wieder ein bewegtes IT-Jahr werden, denn die Übernahmen, Umstrukturierungen und Neuausrichtungen nehmen in der gewohnt unruhigen Branche kein Ende. Deshalb sind die MONITOR-AutorInnen ausgeschwärmt und haben sich nach den Trends für das neue Jahr umgesehen.

Rüdiger Maier

Als zentrales Nachschlagewerk für den heimischen IT-Markt hat sich unser Jahrbuch "IT-Business in Österreich" bereits etabliert. Der zuverlässige Ratgeber erscheint für 2005 bereits zum vierten Mal und beleuchtet auf 192 Seiten die österreichische IT-Landschaft. Unser Autor Günther Krumpak (ITBeurope) sowie zahlreiche namhafte Gastautoren präsentieren Ihnen die neuesten Daten und Zahlen und gewähren Ihnen Einblicke in die vielfältige Welt der IT. Bringen Sie sich also auf den letzten Stand des Wissens über die heimische IT und bestellen Sie sich gleich Ihr druckfrisches Exemplar über unsere Homepage

www.monitor.co.at/itbuch

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Unser Mann im Silicon Valley

"An neue Namen und Gesichter wird man sich in der IT-Branche heuer gewöhnen müssen", schreibt der neue MONITOR-Autor Erich Bonnert, der in Zukunft für Sie, liebe Leserinnen und Leser, regelmäßig aus Cupertino im Herzen des amerikanischen Silicon Valley berichten wird. Auf einen neuen Chef werden sich auf jeden Fall Mitarbeiter bei IBM und Peoplesoft einstellen müssen. Doch bei solchen Eigentumsveränderungen stellt sich oft heraus, dass sie auch andere Firmen in der Branche tangieren, die dies vielleicht gar nicht gedacht hatten.

Im Reich der Mitte, dem mit Abstand am schnellsten wachsenden PC-Markt der Welt, hatten US-Hersteller wenig zu bestellen. Für IBMs PC-Sparte sieht dies jetzt anders aus: Neueigentümer Lenovo ist dort der populärste Hersteller und bringt nun Marke, Management und Ingenieurskunst aus IBMs PC-Sparte - gekoppelt mit den eigenen Stärken in Produktion und Zulieferlogistik - in Position. Bei Intel hat man derzeit andere Sorgen als den IBM-Lenovo-Deal. Beide Hersteller sind überwiegend Stammkunden bei Intel, setzen aber immer häufiger auch Prozessoren des Rivalen AMD ein. Auf die Möglichkeit angesprochen, dass im Massenmarkt Asien nun AMD besser zum Zug kommen könnte, gab Intel-Chef Craig Barrett nur die kurze Auskunft: "Wir haben mit IBM schon besprochen, dass zunächst alles unverändert weiter läuft." Sein baldiger Nachfolger Paul Otellini hat aber trotzdem noch reichlich Nüsse zu knacken. Lesen Sie den ganzen Text ab S. 10.

Viele Fragen bleiben offen

MONITOR-Autor Phil Knurhahn sah sich mit Blick auf die Zukunft auf der Münchner Messe "electronica" um (ab S. 52): "Die Branche hat ein gutes Jahr hinter sich. Und 84 % der Aussteller schätzten laut einer Umfrage von Infratest die künftige Marktentwicklung als gut bis hervorragend ein." Laut Gartner wird die weltweite Halbleiterindustrie 2004 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent steigern und insgesamt 218 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Gartner sieht dabei Intel auf Platz eins (Marktanteil: 13,7 Prozent), gefolgt von Samsung Electronics (Marktanteil: 7,0 Prozent) und Texas Instruments (Marktanteil. 4,4 Prozent). Für 2005 wäre man allerdings schon froh, wenn es 5 % Marktwachstum für die Chips gibt. Viel besser dürfte es auch 2006 noch nicht werden. Erst im Mittelfristtrend bis 2008 will man wieder in das langfristige Wachstum von etwa 12 % pro Jahr einschwenken. Der Ausblick auf 2005 heißt nun aber nicht, dass mengenmäßig sehr viel weniger produziert wird: Im Bauelementemarkt hat man immer mit jährlichen Preiskorrekturen zu rechnen, nach unten zumeist, oft sogar zweistellig. Eines schließt man aber bei den Auguren aus: Dass es zu einem "echten" Marktzusammenbruch ähnlich wie 2001 kommen könnte.

Telekom-Ausblick

Wohin geht die Reise? Das fragte MONITOR-Autorin Christine Wahlmüller wichtige Spieler aus dem Telekomsektor. Und da zeigte sich, dass selbst eine Prognose für ein Jahr ungemein schwierig ist. Allerdings zeichnet sich im Moment ein Sieger ab: Die Telekom Austria. Ernstzunehmende Gegenspieler gibt es nur noch wenige: Tele2-UTA, Nextra/Jordan-Group, UPC, eTel und Inode (nur Internet). Fusionen stehen im Telekom-Bereich ja schon seit längerem an der Tagesordnung. Der Markt wird sich also 2005 vor allem geprägt durch die neuen Regulierungsbestimmungen der Telekom Kontrol Kommission (TKK) - sie sollen noch im ersten Quartal feststehen - so oder so entwickeln. Sinnvoll wäre sicher eine Regulierung, die einen gesunden Wettbewerb am Telekom-Markt und das Bestehen einer gewissen Angebotsvielfalt ermöglicht. Lesen Sie die umfassende Analyse ab S. 33.

Österreichische Erfolgsgeschichten

Bei all diesen heftigen Umwälzungen im IT-Sektor sollen aber die Erfolgsgeschichten österreichischer Unternehmen nicht zu kurz kommen. Sie finden solche in unserem soeben erschienenen Jahrbuch "IT-Business in Österreich 2005", aber auch regelmäßig im MONITOR. Diesmal bat ich Michael Botek, Prokurist der ITdesign Software Projects & Consulting, zum Gespräch (ab S. 28): "Unser oberstes Ziel ist qualitativ beste Beratung, um die Wirtschaftlichkeit, Zukunftssicherheit, Verfügbarkeit und Funktionalität der IT-Landschaft unserer Kunden optimal zu gewährleisten", umreißt er die Unternehmensgrundsätze, die sich hinter dem Slogan "TAKE IT EASY" verbergen. Das Unternehmen wurde 2000 gegründet und steht mehrheitlich im Besitz seiner Mitarbeiter. Die insgesamt 16 Gründer sammelten viele Jahre Erfahrung bei Digital und Compaq, die sie nun als eingespieltes Projekt- und Beratungsteam einsetzen.

Sie wollen 2005 gewinnen? Dann nehmen Sie doch teil beim BestPractice-IT Award, der anlässlich der Cebit 2005 verliehen wird. MONITOR ist exklusiver Österreich-Medienpartner und stellt zusätzliche Teilnahmeanreize zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie auf S. 6 bzw. unter www.monitor.co.at

Ein interessantes und erfolgreiches neues Jahr wünscht Ihnen Ihr

Rüdiger Maier

 

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Dunja Koelwel

Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. ..mehr..

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