Die Übernahme wird die Kundenbasis, Marktanteil und Präsenz von Avaya in Europa beträchtlich steigern. Das neue gemeinsame Unternehmen wird laut Infotech die Nummer Drei am europäischen Markt darstellen (gemessen an Marktanteilen an der Gesamtzahl der in Westeuropa gelieferten Unternehmenstelefonleitungen). Tenovis befand sich seit einigen Jahren im Besitz des Investmenthauses Kohlberg Kravis Roberts.
Laut Vertragsbedingungen wird Avaya rund 370 Dollar Millionen in bar zahlen und ca. 265 Millionen Doller Verbindlichkeiten übernehmen. Nach Angaben von Avaya gilt die Transaktion vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen und der Abschlussbedingungen.
Wie Avaya erklärte, werden nach Abschluss der Übernahme seine internationalen Umsatzerlöse voraussichtlich rund 40 Prozent seiner Gesamtumsatzerlöse ausmachen, während es heute nur 25 Prozent sind. Die europäischen Umsatzerlöse der Gesellschaft würden sich nahezu verdreifachen und von ca. 12 Prozent auf ca. 30 Prozent der weitweiten Geschäfte von Avaya steigen. Nach der vollständigen Integration wird Tenovis Avayas Erwartungen zufolge den Jahresumsatz von Avaya um etwa eine Milliarde Dollar steigern.
"Tenovis bringt eine integrierte Vertriebs- und Serviceorganisation und eine umfangreiche europäische Kundenbasis mit zu Avaya. Unsere Geschäftstätigkeiten und Strategien ergänzen einander, unter anderem durch ein einheitliches Verständnis der besonderen Kommunikationsanforderungen der Unternehmenskunden", erklärt Don Peterson, Chairman und CEO von Avaya, die Übernahme.



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8/2011
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bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 