14.000 Arbeitsplätze will München von Windows auf Linux umstellen, 7500 sind es in Wien. Viele andere Städte und Gemeinden überlegen noch. Hersteller-Unabhängigkeit, Kosteneinsparung und IT-Sicherheit führen die Verwaltungen als Argumente für Linux an. Dennoch scheuen gerade kleine Gemeinden und Behörden den Umstellungsaufwand. Ferdinand Gabriel vom Organisationsteam der Linux User Group Vorarlberg: "Gerade für sie ist der erste Vorarlberger LinuxKongress eine gute Möglichkeit, sich umfassend zu informieren."
Am 12. November diskutieren in Dornbirn (Vorarlberg) IT-Fachleute, Verwaltungsbedienstete und Politiker über Chancen, Risiken und Nebenwirkungen des Umstiegs. Bei dem Kongress referieren unter anderem die beiden IT-Verantwortlichen der Städte München und Wien, Wilhelm Hoegner und Peter Pfläging, Dieter Klemme vom "Informatikstrategieorgan" der Schweizer Bundesverwaltung, Hugo Leiter vom Südtiroler Gemeindeverband und Horst Bräuner von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall.
Tags darauf, am Samstag, 13. November, werden beim LinuxDay (www.LinuxDay.at) in der HTL Dornbirn rund 1000 Linux-Interessierte erwartet. Der LinuxDay findet bereits zum sechsten Mal statt. Er versucht, Einsteigern den ersten Kontakt mit Linux zu erleichtern, zugleich aber auch, Fortgeschrittenen und Profis anspruchsvolle Vorträge und Workshops zu bieten.
Als Hauptsponsor beider Veranstaltungen konnte der Qualitäts-Webhoster Domainfactory mit Sitz in München und Wien gewonnen werden (www.domainfactory.de und www.domainfactory.at). Das Unternehmen verwaltet auf derzeit 150 Linux-Servern rund 150.000 Web-Präsenzen für Kunden in Österreich und Deutschland.




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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 