Über 90 Prozent der befragen Unternehmen sehen Weiterbildung als den entscheidenden Faktor für den Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit an, aber nur jedes dritte Unternehmen hat ein formales Fortbildungsprogramm etabliert. Etwa die Hälfte der befragten Firmen nutzt bei der Weiterbildung auch E-Learning. Das zeigt der europaweite "Skills Survey", den das Marktforschungsinstitut Forrester Research im Auftrag von IBM bei 255 Unternehmen in Europa durchgeführt hat.
Trotz des Einvernehmens über den hohen Stellenwert der Weiterbildung an sich gaben die europäischen Befragten des "Skills Survey" an, dass sie durchschnittlich lediglich 0,05 Prozent ihres Umsatzes in die Weiterbildung investieren. Ebenso weit klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander bei der Beurteilung der Fähigkeiten und Kompetenzen, die die Industrie künftig brauchen wird.
Auch in Bezug auf fachspezifische Fragen ergeben sich neue Anforderungen, wie die Untersuchung herausgefunden hat. Zwei Drittel der befragten europäischen Firmen halten die Weiterentwicklung berufsübergreifende Fähigkeiten für wichtig - also Fähigkeiten, die ihre MitarbeiterInnen auch in funktions- oder fachfremden Tätigkeiten anwenden können.



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8/2011
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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 