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Netz & Telekom

Mobility

Wir wollen das Arbeiten mobil machen

Anlässlich der Präsentation der Communicator-Modelle Nokia 9500 und 9300 sprach MONITOR mit Mikko Stout, Nokia Head of Terminal Sales Enterprise Solutions Central & Eastern Europe, über Nokias neue Enterprise Group und den damit verbundenen Erwartungen.

Dominik Troger

Die "Mobilisierung" der Business Welt ist in vollem Gange. Schon heute arbeitet rund die Hälfte aller Berufstätigen in Europa mindestens einen Tag pro Woche von unterwegs - Tendenz steigend. Derzeit fehlt es aber noch an integrativen Lösungen, die Telekommunikation und Informationstechnologie so sicher und einfach machen, dass sie auf breiter Basis von Unternehmen jeglicher Größenordnung akzeptiert werden. Dabei spielen auch die Kosten eine Rolle: Denn solange nur ein kleiner Teil der Mitarbeiter solche Lösungen einsetzt, ist es für Unternehmen schwierig den ROI und die Profitabilität des Netzbetreibers voll auszuschöpfen.

"Wir haben bei unseren Marktstudien festgestellt", erläutert Stout, "dass der Wunsch nach mobilem Zugang zu E-Mails stark ansteigt. Es gibt derzeit die Situation, dass beispielsweise in Österreich 87% von 200 befragten Mitarbeitern im KMU-Umfeld ein Handy besitzen und 82% einen PC. Das Handy wird für Telefonie und SMS verwendet, der PC für E-Mail und Internetzugriff. Es liegt auf der Hand, diese beiden Bereiche zu kombinieren."

Anwender wollen mobilen E-Mail-Zugriff

Wie Stout ausführt, habe man von Seiten Nokia diesen 200 "Testusern" auch eine zeitlang ermöglicht, ihre mobilen Devices mit mobilem E-Mail auszuprobieren. Nach Ende des Pilotversuchs haben 40% der Teilnehmer erklärt, dass sie bereit wären, erhöhte Kommunikationskosten für mobiles E-Mail in Kauf zu nehmen. Auch europaweit habe man festgestellt, dass es einen wachsenden Bedarf nach mobilen Lösungen gäbe, zuallererst nach mobilem E-Mail Zugriff.

Diese Verknüpfung von Telekommunikations- und IT-Services ist das erklärte Ziel der neu geschaffenen Nokia Enterprise Solutions. Dabei geht es um das KMU-Segment ebenso wie um den Enterprise-Markt. Nokia hat hier, so Stout eine sehr gute Position: "Die neue Enterprise Group besteht aus den Bereichen Mobile Devices und Security Mobile Connectivity. Enterprise Solutions entwickelt end-to-end Lösungen für Unternehmen: von mobilen Geräten bis zu Gateways, die für mobile Businessanwendungen optimiert sind. Nokia hat bereits 18.000 Gateways abgesetzt und zählt heute zu den führenden Anbietern von Firewalls und VPNs. Wir haben großes Know-how in beiden Bereichen und eine sehr gute Ausgangsposition im Markt."

Nokia Communicator: "Life goes mobile"

Die neuen Communicator-Modelle sind das erste deutliche Zeichen der neuen Nokia Enterprise-Strategie. Sie eröffnen auch im Bereich Sicherheit neue Möglichkeiten. "Wir können hier erstmals einen Sicherheitslevel anbieten, wie er auch bei Laptops möglich ist", betont Stout. "Ein Punkt, der vor allem für große Unternehmen sehr wichtig ist."

Nokia Communicator 9500 ist beispielsweise mit einem Client für IBM WebSphere ausgestattet und unterstützt IBM Tivoli Device Management. Mit ihm lassen sich VPN-Verbindungen ins Firmennetz aufbauen, es gibt einen Client für die Oracle Collaboration Suite und weitere Applikationen. Auch mit SAP wird betreffs Lösungen für mobile Geschäftsanwendungen auf der Nokia Communicator Plattform kooperiert. "Wir wollen universelle Zugriffsmöglichkeiten für mobile Mitarbeiter schaffen", erklärt Stout, "und gleichzeitig den Sicherheitsbedürfnissen der Unternehmen Rechnung tragen."

http://www.nokia.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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