KRONE war weltweit die erste Firma, die bei der IEEE Standardisierungs-Konferenz, November 2003 Albuquerque USA, einen technologischen Durchbruch demonstrieren konnte. Zum ersten Mal wurde eine derart hohe Datengeschwindigkeit über ein ungeschirmtes Cat.6 TP-Kabel (UTP) übertragen. Das CopperTen System erfüllt alle Kategorie 6 Standards, bietet aber 10mal mehr Datenrate.
Das zum Patent angemeldete CopperTen Kabel löst das Problem des "Alien Crosstalk" (Interferenz mit - beziehungsweise Störung von - den angrenzenden Kabeln), wofür bis jetzt die Verwendung geschirmter Kabel notwendig war. Der mehr elliptische als runde Querschnitt des Kabels sowie weitere technische Neuheiten garantieren, unabhängig von der Verlegung, genügend Abstand zwischen den Kabelpaaren um die notwendige Spezifikation sicherzustellen.
CopperTen ermöglicht es, Systeme zu installieren, die nicht nur mit den herkömmlichen 10/100/1000Mbps Geräten funktionieren, sondern bereits für 10Gbps-Elektronik, die für 2005 erwartet wird, vorbereitet ist. Eine der ersten Installationen mit CopperTen wurde im Datencenter einer in London ansässigen, international tätigen Bank mit 70km CopperTen Kabel und 2000 Auslässen realisiert.
Kupfer hat Zukunft
Einige Analysten prophezeien zwar, dass LWL-Netze in der Zukunft unumgänglich sein werden und dass der Zeitpunkt für die Ablösung der auf Kupfer basierenden Systeme durch die hohen Kosten für die "Fiber-Switching-Infrastruktur" nur hinausgeschoben wird. Aber wie die 10Gbase-T Arbeitsgruppe des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) beweist, ist Kupfer noch lange nicht "out".
Diese Arbeitsgruppe wurde beauftragt, den 10GbE Standard für Kupferleitungen, unter dem Namen IEEE802.3an zu entwickeln. Im Juli 2006 soll der Standard ratifiziert werden, der dann die Möglichkeit zur Übertragung von 10Gbps über eine existierende Kupfer CAT6 Strecke von 55m vorsieht. Mit KRONE CopperTen kann die in der strukturierten Verkabelung übliche Streckenlänge von 100m beibehalten werden.
Der derzeitige Standard IEEE802.ae, der für 10Gbps nur Lichtwellenleiter vorsieht, gestattet eine Streckenlänge von 40km bei Singlemode- und 300m bei speziellen Multimode Fasern, für "alte" Multimode Fasern kann sogar die erreichbare LWL Strecke auf merklich unter 100m zusammenschrumpfen.
Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von Ihrem KRONE-Händler, der Firma KSI, Kontakt-Systeme Inter GmbH in Wien. KRONE gehört seit Mai 2004 zu 100 Prozent zum US-amerikanischen Telekommunikations-Unternehmen ADC. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.adc.com.
Video-Signale über eine Glasfaser übertragen
Typische
Video-Signal-Quellen sind Kameras, Recorder und Grafik-Karten. Diese analogen
Signale können auf digitale Signale konvertiert und über eine Glasfaser verschickt
werden.
Die Reichweite bei Multimode-Fasern (50/125 oder 62,5/125) ist, je nach Qualität der Faser, bis zu 2 km. Noch größere Reichweiten erzielt man mit Singlemode-Einheiten, die aber seltener und teurer sind.
Nötig sind ein Sendemodul (Konverter: Video auf LWL) und ein Empfänger (LWL auf Video). Bei den Schnittstellen werden 75-Ohm BNC- und ST-LWL-Stecker verwendet.
Kontakt-Systeme
Inter Ges.m.b.H.
A-1230 Wien, Richard-Strauss-Str. 39
Tel.: +43/(0)1/61096-0
E-Mail: ksi@ksi.at
http://www.ksi.at




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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 