Derzeit arbeiten bereits 4.500 Mitarbeiter in sieben Ministerien mit dem "Elektronischen Akt" (ELAK). Bis Ende des Jahres folgen die übrigen fünf Ministerien. Das weltweit einzigartige Projekt "ELAK im Bund" betrifft insgesamt rund 7.500 Benutzer in allen Ministerien und ist eines der größten und wichtigsten Projekte der Verwaltungsreform. Geplant ist eine Ausweitung auf 17.000 User in der gesamten Bundesverwaltung.
Mit durchgehenden elektronischen Verwaltungsprozessen sorgt der ELAK für eine große Vereinfachung und Beschleunigung der Arbeitsprozesse. Zudem ist der Elektronische Akt eine zwingende Voraussetzung für bürger- und serviceorientierte E-Government-Anwendungen. Die internationale Vorreiterrolle verdankt das Großprojekt einerseits dem vorbildlichen Zusammenwirken und Einsatz aller Verwaltungseinheiten und beteiligten Unternehmen und andererseits einem umfassenden und ressortübergreifenden Organisationsprojekt.
Das Projekt wird von der "Arbeitsgemeinschaft Elektronischer Akt" (ARGE ELAK, bestehend aus der Bundesrechenzentrum GmbH und dem Tochterunternehmen BIT-S GmbH) in enger Kooperation mit allen 12 Bundesministerien Österreichs umgesetzt, wobei die Kompetenzen der ARGE ELAK und deren Subunternehmen IBM und Fabasoft AT Software GmbH & Co KG gebündelt werden.



1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 