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Netz & Telekom

Rittal: Power mit System

Individuelles Kabel-, Energie- und Klimamanagement

Die steigenden Anforderungen an die Leistungsperformance von Servern und anderem aktiven IT-Equipment führen parallel zu erhöhten Anforderungen an die Schranksysteme. Rittal bietet mit dem Power-System-Rack (PSR) erstmals integrierte Lösungen an, die vom Kabelmanagement über die intelligente Stromverteilung bis zu flüssigkeitsbasierenden Klimakonzepten alles beinhalten.

Die steigenden Leistungen von Servern und deren Prozessoren sowie die wachsende Packungsdichte in immer kleineren Einschüben stellen Gehäusehersteller vor immer größere Herausforderungen. Ging es noch vor nicht allzu langer Zeit vornehmlich um die übersichtliche und geschützte Zusammenführung aktiver Systeme an zentraler Stelle, so gewinnen Klimatisierung, Platzbedarf und Stromversorgung immer mehr Bedeutung. Mit dem Power-System-Racks (PSR) bietet Rittal eine integrierte Lösung an, die vom Kabelmanagement über eine intelligente Stromverteilung bis zur Flüssigkeitskühlung alles vereint. Und dabei ist eine der herausragenden Besonderheiten der hohe Netto-Freiraum im Schrank.

"Der Vorteil dieses Systems ist der modulare Aufbau. Damit ist eine Erweiterung in jeder Form jederzeit möglich - und das kann der Anwender auch selber machen. Damit ist das PSR eine absolut zukunftssichere Investition", ist Ing. Christian Alsch, Produktmanager bei Rittal, überzeugt.

Grundlage des PSR ist ein innovatives Multifunktionsprofil aus Aluminium mit Systemkanal. Dieser gibt Raum für Verkabelung, Strom- und/oder Kühlwasserversorgung ohne Verlust von Schrankinnenvolumen.

Integrierbares Kabelmanagement

In jedem vertikalen Schrankprofil lässt sich optional das Kabelmanagement integrieren. Über entsprechende Ausbrüche und Kabelauflagen, zum Schutz vor zu geringen Biegeradien, werden auf diese Weise Kabel beliebig geführt und gebündelt. Ordnung, Übersichtlichkeit, geringer Raumbedarf und Betriebssicherheit sind dabei entscheidende Vorteile.

Intelligente Stromverteilung

Als weitere Option - daher der Name Power System Rack - kann jeder Holm auch die Stromverteilung für Schrankeinbauten aufnehmen. Auf einer dreiphasigen Stromschiene (Basisstromverteilung 3 x 32A) mit Berührungsschutz können die jeweils benötigten Module - bis zu sieben bei einer Schrankhöhe von 2m - einfach aufgesteckt werden. Dies kann auch durch Nicht-Elektriker erfolgen. Die Schiene bietet zusätzlich die Möglichkeit zwei getrennte Stromkreise zu benützen. Die Nachrüstung ist - sogar im laufenden Betrieb - möglich. Die Module sind für die unterschiedlichsten internationalen Steckernormen erhältlich: von Vierfach-Schuko- und Sechsfach-Kaltgeräte-Modulen bis zur redundanten Einspeisung einer weiteren dreiphasigen Stromversorgung sind die Möglichkeiten unbegrenzt.

Flüssigkeitskühlung für High Performance

Im Hochleistungsbereich kann die entstehende Abwärme vielfach nicht mehr dauerhaft und sicher über Luftkühlung abgeführt werden. Rittal positioniert sich auch hier in erster Reihe und ergänzt die Optionsliste des Power System Rack um Möglichkeiten für die Flüssigkeitskühlung der Prozessoren.

Das Power Cooling System (PCS) führt die Abwärme direkt am Entstehungsort, am Prozessor, mit Hilfe von Flüssigkeits-Wärmetauschern ab. Die Infrastruktur des Kühlkreislaufs ist im Rahmenprofil des PSR integriert, wodurch kein Schrankvolumen verloren geht. Die Kühlflüssigkeitsbereitstellung erfolgt über einen Rittal Mini-Rückkühler.

Die gesamte Systemsteuerung (Temperatur Vor-Rücklauf, Strömungswächter) wird vom Rittal CMC (Computer Multi Control) überwacht. Damit ist sowohl für das Power- als auch für das Klimamanagement ein Höchstmaß an Betriebssicherheit gegeben.

Power System Rack - die High-End-Komplettlösung

Rittal bietet seinen Kunden mit dem Power System Rack für High Performance Einsätze eine vorkonfigurierte Komplettlösung, die alle aufgezeigten Möglichkeiten umsetzt. Der Kunde gibt seine individuellen Anforderungen über eine Checkliste an (Abmessungen, benötigter Strom, Anzahl Aktivkomponenten, redundante Stromversorgung, abzuführende Verlustleistung etc.), Rittal konfiguriert die einzelnen Bausteine zu einer Gesamtlösung, die per Plug&Play in Betrieb genommen werden kann.

http://www.rittal.at

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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