Trotzdem weist das eine Notebook (MP-XV941) sogar einen integrierten DVD-Brenner auf. Das andere Modell (MP-XV841) wartet statt des DVD-Brenners mit einem DVD-CD-R/RW-Combo-Laufwerk auf. Dieses Modell konnte das Monitor-Team einem Praxistest unterziehen.
Das Gerät ist ein "Missing-Link" zwischen PDA, mit mühsamer Stifteingabe, Smartphones mit Pseudotastaturen und den zwar mittlerweile leichtgewichtigen, aber in den Dimensionen nach wie vor "klobigen", klassischen Notebooks. Auf der Tastatur des JVC-Subnotebooks lässt es sich problemlos im Zehnfinger-System schreiben, damit ist das Gerät auch für das Verfassen von schriftlichen Arbeiten oder für das Mitschreiben bei Besprechungen oder Vorträgen geeignet.
Mit den Brennern (DVD-RAM, DVD-R, DVD-RW bzw. CD-R, CD-RW und VCD) lassen sich problemlos Backup-Kopien der Arbeit erstellen und per integrierten WLAN-Anschluss ins Firmennetzwerk übertragen. Für die nächste Generation dieser Notebook-Serie würden wir noch einen Bluetooth- oder einen Infrarot-Port auf den Wunschzettel schreiben.
Die Akkulaufzeit des externen, extrem kompakten Akkus wird mit 2 Stunden angegeben, somit lange genug, um einen Zwei-Stunden-Spielfilm auf DVD ohne Unterbrechungen anzuschauen. Womit wir beim Multimediaeinsatz des Notebooks wären: Im privaten Gebrauch punktet das Geräte einerseits mit seiner multimedialen Vielseitigkeit, andererseits mit der Auflösung (1.024 x 600 Pixel) auf dem 8,9-Zoll-"Breitbild-Display". Für ein entspannendes DVD-Movie unterwegs (im Zug, im Flugzeug oder als Mitfahrer im Auto) sind die beiden JVC-Geräte somit eine echte Alternative zum tragbaren DVD-Player (lesbare Formate: DVD-Video, DVD-RAM, DVD-R, DVD-RW, VCD, CD, CD-R, CD-RW, CD-ROM, CD-Extra und Photo CD).
Das umfangreiche, vorinstallierte Softwarepaket beinhaltet (neben Windows XP Professional, MS Outlook Express, MS Internet Explorer, Norton Antivirus u.v.m.) zum Abspielen der Filme WinDVD 5, das auch Dolby-Surround-Klang wiedergibt. Das JVC-eigene Soundsystem sorgt zwar für akzeptablen Klang, Filmfreaks sei aber (auch wegen der Umwelt) ein Kopfhörer empfohlen. Für Filmer und Fotografen auch interessant: die integrierte Software Pinnacle Studio 9 SE, der Windows Movie Maker 2 sowie der SD-Memory-Card-Einschub und der i.Link-Anschluss. Für die Betrachtung im größeren Rahmen bietet das Gerät die Möglichkeit der simultanen Wiedergabe auf einem externen Monitor oder Projektor mit einer max. Auflösung von 2.048 x 1.536.
Beide Notebooks werden von einem 1-GHz-Ultra-Low-Voltage-Intel-Pentium-M-Prozessor angetrieben, die Speicherausstattung liegt bei 256 MByte, die Festplatte hat ein Volumen von 40-GByte. Erwähnenswert sind auch das eingebaute Mikrofon und die zwei USB 2.0-Ports. Die unverbindlich empfohlenen Verkaufspreise inkl.MwSt. liegen bei € 2.499,- für das MP-XV841 und ca. € 2.600,- für das MP-XV941.




7/2011
6/2011
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