Wenn auch das Motto der heurigen Linuxwochen den Einsatz des lizenzfreien Betriebssystems auf dem Desktop in den Mittelpunkt stellt, so ist moderne Informationstechnologie ohne starke Server nicht mehr möglich.
Daher stehen die Vorträge am B2B Day, dem 27. Mai 2004, ganz im Zeichen professioneller und ausfallssicherer Services rund um Open Source und freier Software. Immerhin stellen Stabilität, das hohe Sicherheitsniveau und patentfreie Dateiformate neben den Kosten wichtige Argumente für den Einsatz von Open Source und Freier Software dar. CUBiT-Chef Peter-Paul Witta berichtet in seinem Vortrag von echten Projekterfahrungen und stellt geeignete Open Source Programme vor wie Nagios, Ntop und Cricket sowie die CUBiT-Produkte HSP und trap-receiver.
Im Ausstellungsbereich präsentiert CUBiT für EDV-Leiter und andere technisch Interessierte eine Clusterlösung mit Shared Storage, eine neue Spezialität, die im Kontrast zum letzten Jahr steht, wo CUBiT eine DRBD basierte Software-Replikationslösung zeigte. Zwei oder mehrere Linux Server können gleichzeitig auf die von einem Network Appliance FAS-250 Filer verwalteten Dateien lesend und schreibend zugreifen, und so leistungssteigernd zusammenarbeiten. Die beiden Rechner werden mit dem Servicemanager heartbeat sowie den CUBiT CLuster Tools ausgestattet sein, einer Lösung, die bei mehreren Kunden erfolgreich implementiert wurde, darunter Schloss Schönbrunn oder ÖAMTC (gleich zwei Cluster im letzten Jahr).
Der Filer FAS 250 von Cubit Partner Network Appliance ist ein kostengünstiges, hoch skalierbares Speichersystem für den Unternehmenseinsatz. In der FAS200 Produktfamilie sind Speicher und Speicherverarbeitung in eine einzelne Einheit integriert, wodurch kostengünstige Netzwerkbereitstellungen erleichtert werden. Die Modelle der Enterprise-Klasse nutzen bewährte NetApp-Funktionen einschließlich optimierter und skalierbarer Betriebssysteme wie Linux, Datenverwaltungssoftware und bieten vollständig redundantes Design. Sie ermöglichen eine kostengünstige und vernetzte Speicherung sowie die Konsolidierung von NAS-, ISCSI- und Fibre-Channel-SAN-Speicherlösungen, skalieren auch bei laufendem Betrieb und lassen so schnelle Upgrades ohne Datenmigration zu.



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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 