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Lösungen

ABV / Hewlett-Packard

ABV mit maximaler Performance

Hewlett-Packard implementierte bei der Allgemeinen Bausparkasse (ABV) eine leistungsstarke Server- und Storage-Lösung.

Wie bei allen Unternehmen, wo rechenintensive Applikationen zum täglichen Geschäft gehören, spielt auch bei der Allgemeinen Bausparkasse (ABV) die IT eine tragende Rolle. Verlässliche und leistungsstarke Lösungen sind zur Abwicklung von Geschäftsfällen genauso notwendig wie für die Bewältigung der enormen Datenvolumina, die im Bankengeschäft anfallen.

Ständig steigende Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Datenkapazität der IT-Architektur sowie die Übernahme eines neu entwickelten Bauspar-Kernsystems führten bei der ABV dazu, dass der alte Datenbank-Server aus dem Jahr 1999 durch ein neues, leistungsfähigeres System ersetzt werden musste.

Performance-Steigerung und Nachhaltigkeit

Es galt, die ideale Lösung für die Plattform des gesamten Kerngeschäfts der Bausparkasse zu finden. Das System sollte sowohl die zentrale Datenbank tragen, als auch teilweise als Applikationsserver fungieren. "Im Vordergrund stand eine wesentliche Steigerung der Performance", erklärt Dr. Wolfgang Grech, Leiter Informationssysteme und Organisation der ABV. "Gleichzeitig musste die Lösung aber kostengünstig sein und vor allem auf Basis einer zukunftsträchtigen Technologie funktionieren. Das System sollte Spielräume für die Zukunft zulassen, um technologische Weiterentwicklungen auf einfache Weise als Upgrades in die Plattform integrieren zu können."

Zur Bewertung der Performance der angebotenen Systeme wurden Standard-Benchmarks herangezogen. Die für Systemlösungen zuständige Enterprise Systems Group von Hewlett-Packard hatte von allen Anbietern die überzeugendste Lösung zu bieten: Der Itanium II-basierte Großrechner Integrity rx8620 bot in Kombination mit passenden Storage-Lösungen und Libraries sowohl die geforderte Leistungssteigerung als auch die nötige Stabilität gegenüber künftigen Entwicklungen. "Der rx8620 als Mitglied der neuen Integrity-Rechnergeneration basiert auf Standardkomponenten aus der Intel-Welt. Er ist sehr flexibel und bietet durch seine Ausrichtung auf zukünftige Veränderungen besonders niedrige Total Cost of Ownership", weiß Mag. Jürgen Stichenwirth, Enterprise Account Manager International Banks bei HP. "Bei einer Weiterentwicklung der Komponenten muss nicht die gesamte Maschine getauscht, sondern es kann einfach ein entsprechendes Teil-Upgrade durchgeführt werden."

Wie zukunftsorientiert diese Lösung tatsächlich ist, zeigt sich auch an der Linux-Fähigkeit des Servers. Noch hat sich dieses Betriebssystem im Bankenwesen nicht etabliert, es gewinnt aber auch in diesem Bereich zunehmend an Bedeutung. Was die Adaptivität an künftige Veränderungen betrifft, haben daher Plattformen, die einen Parallelbetrieb einer Kombination von Betriebssystemen wie beispielsweise von
HP-UX, Windows und Linux erlauben, die Nase vorne.

HP Integrity rx8620 und Virtual Array EVA 5000

Als idealen zentralen Baustein der neuen IT-Architektur ermittelten die Experten von HP den Integrity Server rx8620. Dieser Server bietet 64 GB RAM sowie 4 x 73 GB Harddisk-Speicherkapazität. Die Rechenleistung wird erbracht von 16 hochperformanten Itanium-CPUs mit EPIC (Explicitly Parallel Instruction Computing) Technologie. Ein HP Integrity rx2600 mit zwei CPUs, 2 GB RAM sowie 2 x 36 GB Festplatten wurde als Backup-System eingerichtet.

Über zwei 16-port FC Switches ist das System mit einer Storage-Lösung für die Bewältigung auch größter Datenmengen verbunden: Das Enterprise Virtual Array (EVA) 5000 Storage inklusive Storage Area Manager mit 110 x 72 GB und 16 x 72 GB Business Copy erweitern die Bruttoplattenkapazität auf insgesamt 8 Terabyte. Zwei MSL 6060 Backup-Libraries mit 4 Laufwerken und 120 Slots sorgen für Datensicherheit.

Der inkludierte Storage Area Manager vereinfacht durch ein grafisches User-Interface die System-Administration erheblich, da er das Zuteilen von Ressourcen durch schlichtes Drag-and-Drop ermöglicht.

Erste Integrity-Kernapplikation im Finanzdienstleistungsbereich

Mit der Installation dieser Lösung verfügt die ABV nun über die erste Kernapplikation auf Integrity-Basis im Finanzdienstleistungsbereich in Österreich. Und dass sowohl Zeitpläne als auch Budget punktgenau wie vereinbart eingehalten werden konnten, ist auch der engen und professionellen Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen zu verdanken.

Kooperationen gab es bei diesem Projekt sowohl HP-intern mit der für Beratung, Installationsplanung und Mitarbeiterschulungen zuständigen HP-Systems-Gruppe, als auch extern mit der Firma SIS Informationstechnologie Ges.m.b.H., einem langjährigen Entwicklungspartner der ABV in den Bereichen Standard- und Individual-Software.

Ziele erreicht

Das neue System wurde fristgerecht Ende Oktober 2003 geliefert und ging Mitte November 2003 in Probebetrieb. Seit 9. Dezember läuft die neue Kernapplikation permanent. "Alle Erwartungen der ABV an die neue Plattform wurden zumindest erfüllt und zumeist übertroffen", so Grech. "Wir wollten eine mindestens vierfache Performance-Steigerung unserer IT. Tatsächlich bekommen haben wir eine etwa achtfache Verbesserung der Leistung. So benötigten wir beispielsweise für den Jahresabschluss mit den alten Systemen drei Tage. Jetzt brauchen wir dafür weniger als eine Nacht."

Die Zusammenarbeit mit HP wird von der ABV in allen Bereichen positiv bewertet: "Die neue Plattform hat sich als stabil und robust bewährt. Die Partnerschaft mit HP - auch was die Serviceleistungen betrifft - hat sich innerhalb kürzester Zeit als verlässlich und effektiv etabliert." Selbst mit PA-RISC Anwendungen, die auf Itanium nativ noch nicht laufen, gibt es keine Probleme. Im Betriebssystem integriert, erkennt eine hochleistungsfähige Emulation namens ARIES ob die Applikation schon unter Itanium oder noch unter PA-RISC läuft. ARIES eröffnet somit Itanium-Nutzern vom Start weg vollen Zugriff auf das breite Softwareregime für PA-RISC.

So hat diese neue Prozessor-Generation ihre praktische Bewährungsprobe in den Bereichen, wo hochperformante Lösungen bei attraktivem Kosten/Nutzen-Verhältnis von Bedeutung sind, bestanden.

http://www.hp.com/at


ABV: Das Unternehmen

Die Allgemeine Bausparkasse (ABV) entstand 1929 auf Initiative einzelner Volksbanken. Sie ist Mitglied des Österreichischen Genossenschaftsverbandes und kooperiert eng mit der Österreichischen Volksbanken-AG sowie dem gesamten Volkbanken-Verbund.

Die ABV ist die viertgrößte Bausparkasse in Österreich und hält einen Marktanteil von etwa 11% in den Neuabschlüssen. Sie verwaltet mehr als 554.000 Bausparverträge bei einem Volumen von über EUR 8,7 Mrd. Die ABV verfügt über etwa 4.000 freie Berater und Makler in ganz Österreich und zahlreiche Partner in der Kredit- und Versicherungswirtschaft. http://www.abv.at

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