Der Grund für das starke Umsatzplus liegt in einem massiven Mehrverkauf: Maxdata konnte den Absatz von Computern und Monitoren 2003 teilweise verdoppeln - und Marktanteile hinzugewinnen.
Der PC-Hersteller Maxdata richtet sich vor allem an Business-Anwender und vertreibt seine Produkte ausschließlich über Fachhändler und Systemhäuser. Um den Partnern den Rücken zu stärken, verzichtet das Unternehmen auf den Vertrieb über Diskonter und auf den Direktverkauf. Diese Konsequenz machte sich 2003 bezahlt: Allein in der Produktgruppe Desktop-PC erreichte Maxdata eine Steigerung der Stückzahl um 84%; das Unternehmen brachte über 40.000 Geräte an den Mann. Nach letzten Marktzahlen verdoppelte Maxdata im dritten Quartal seinen Marktanteil und rangiert bei Desktop-PCs auf Platz 2 hinter Hewlett-Packard. (Quelle: Gartner-Dataquest). Bei Notebooks und Servern verkaufte Maxdata zwar geringere Stückzahlen, erzielte jedoch hohe Zuwächse zwischen 70 und 80%.
Bei Monitoren konnte das Unternehmen mehr als 57.000 Stück seiner Marke Belinea absetzen, das entspricht einer Steigerung von 27%. Einen besonderen Anstieg gab es bei TFT-Modellen, hier konnte das Unternehmen schneller als der Markt wachsen und den Verkauf mehr als verdoppeln. "Das Verhältnis von TFT-Displays zu Röhren-Monitoren liegt bei uns bereits bei 75 zu 25", erklärt Werner Schiessl, Geschäftsführer von Maxdata Österreich. Maxdata wurde damit zum Marktführer bei Monitoren (Quelle: GfK Monitorpanel).



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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 