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Strategien

Johann Habiger, IBM

IT Trends 2004 für den Mittelstand

Die IBM Info-Tage Mitte Februar nutzte der neue Direktor IBM Mittelstand Österreich, Johann Habiger, für eine Trendprognose.

Dominik Troger

Die IBM "Roadshow" - für die heuer rund 1.000 Anmeldungen vorlagen (Vorjahr: 600) - bewies mit dem stark gestiegenen Interesse auch das steigende Interesse der KMU an zeitgemäßen IT-Lösungen. Das stützt auch die These von Johann Habiger, dass die kleinen und mittleren Unternehmen schneller auf den Konjunkturaufschwung reagierten und auch bereits wieder bereit wären, in IT zu investieren. "Diese Unternehmen haben kürzere und zentralisierte Managementstrukturen und können daher schneller und effektiver auf Markttrends reagieren", so Habiger.

Bereits 2003 entwickelte sich für IBM der KMU-Bereichpositiv (in dem IBM weltweit rund 25% seines Umsatzes erzielt) - gegen den Trend der allgemeinen Wirtschaftslage. So waren im vergangenen Jahr die Investitionen in IT zwar auch auf Kosteneinsparungen gerichtet, aber zugleich wurde bereits auf die anspringende Konjunktur gesetzt. "Alle Unternehmen, die geschickt in Technologie investiert haben, können nun den Wettbewerbsvorteil nutzen", so Habiger weiter, "insbesondere das Bedarfsmodell (e-business on demand) der IBM unterstützt diesen Fortschritt." Für 2004 erwartet Habinger schon ein knapp positives Marktwachstum, das Wachstum von IGM sollte dann ein paar Punkte darüber liegen.

Für 2004 sieht Habiger fünf große Trends im KMU-Bereich:

Server Konsolidierung

Fragen der Sicherheit, Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit spielen hier neben dem TCO eine wichtige Rolle. Besonders im Bereich der Intel-basierenden Server wird sich dieser Trend verstärkt fortsetzen. Habiger sieht hier besonders durch Blade-Computing wesentliche Neuansätze gegeben. "Neben der leichten on-demand Verfügbarkeit der Blades ist auch die Platzersparnis eine wesentliche (man bringt auf dem halben Platz mindestens das Doppelte an Leistung unter), andererseits ergibt das die Möglichkeit das Personal effizienter einzusetzen", rechnet Habiger den Vorteil vor.

Storage

Hand in Hand mit der Serverkonsolidierung geht auch die Speicherkonsolidierung. "Viele Kunden nutzen den vorhandenen Speicher nur zu einem relativ geringen Prozentsatz, mit IBM Technologie kann man dies ohne Neukauf oder Erweiterung ändern", zeigt Habiger die Richtung an. Virtualisierung ermöglicht plattformunabhängig alle Speicher in einem Blick anzusprechen.

Sicherheit

Mit der zunehmenden Vernetzung der Betriebe wird Sicherheit der IT-Infrastruktur zu einem der Hauptthemen. Im Bereich KMU kommt es dabei darauf an, einfache und wirkungsvolle Schutzmechanismen anbieten zu können. Habiger nennt hier als Beispiel den Security-Chip in den IBM ThinkPads: "Der Security Chip, der in allen unserer Notebooks hardwareseitig vorhanden ist, schützt vor unliebsamen Zugriffen."

Outsourcing

Die Konzentration auf die Kernkompetenz, bislang eher eine Konzept von großen Unternehmen, wird zusehends für mittelständische Betriebe zu einem Thema. "IBM bietet hier durch flexible Modelle auch für mittelständische Unternehmen maßgeschneiderte Konzepte an", so Habiger grundsätzlich. Etwa Hosting von Teilen der Infrastruktur (Netzwerk, Telekommunikation) oder die Auslagerung von IT-Funktionen und -Leistungen bis hin zu Business-Process-Outsourcing - das Vergeben von Geschäftsprozessen an externe Provider.

Linux

Rund 25% der Mittelständler beschäftigen sich derzeit mit dem Thema Linux, dieser Anteil wird sich drastisch erhöhen. IBM hat in den letzten Jahren Linux massiv unterstützt und kann einen sicheren und stabilen Betrieb garantieren. Besonders bei der Konsolidierung verteilter Server ist ein gewaltiges Einsparpotential damit lukrierbar.

"Generell kann man sagen, dass das on demand Modell für den Mittelstand ideal ist und alle skizzierten Trends damit abgedeckt werden", fasst Johann Habiger zusammen. "Sei es Storage on demand bei der Virtualisierung, oder On/Off Capacity bei unseren Servern."

http://www.ibm.at

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MONITOR-Autoren
Dunja Koelwel

Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. ..mehr..

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