Das Technikum Wien wurde 1994 als "Verein zur Förderung von Fachhochschul-Studiengängen" auf Initiative namhafter Unternehmen der Wiener Elektronikindustrie gegründet. Die Umbenennung in Technikum Wien erfolgte im März 2000. Aufgrund seiner dynamischen und erfolgreichen Entwicklung wurde das Technikum Wien mit November 2000 vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK) zur ersten Wiener Fachhochschule ernannt. Zur Zeit studieren an rund 1500 Studenten am Technikum Wien.
Die Anforderungen
Das Technikum Wien hat 250 Desktops, 1.750 Laptops, 200 Applikationen bei fünf Mitarbeitern und 15 Software-Updates/Jahr zu servicieren. Die Notebooks sind dabei vorwiegend vom Netz getrennt. Die häufigen, zeitaufwendigen Applikations-Updates erzeugten einen erheblichen Zeitaufwand (bis zu einer Woche).
Die zuerst angedachte Alternative mittels elektronische Software Distribution (ESD) wurde wieder verworfen, weil mit ihr Applikations-Konflikte nicht ausgeschlossen und aufwendige Testverfahren nicht ersetzt werden konnten. Durch den Einsatz von komplexen, ressourcenintensiven Spezial-Applikationen wie ProEngineer, Mathcad, JBuilder Keil und Visual Studio .Net scheiterte auch Server-Based Computing zur Vereinfachung des Applikationsmanagements.
Die Lösung
Der Distributor LANe solutions konnte durch intensives Engagement und mit Hilfe des Partners der Firma Figuli Consulting das Technikum Wien von seiner Lösung überzeugen und als Neukunden gewinnen.
Durch die Implementierung von "Softricity`s SoftGrid Application Virtualization Plattform" werden Windows Applikationen, die installiert und lokal verwaltet werden müssen, in virtuelle Dienste transformiert, die zentral verwaltet auf Desktops, Servern und Laptops bereitgestellt werden können. Zur Vermeidung von Applikationskonflikten modifiziert SoftGrid nicht die Dateien des Betriebssystems, sondern leitet sie in eine virtuelle " Sandbox" - geschützte Runtime Umgebung namens SystemGuard - wo Programme ohne Änderungen am Host Computer ausführt werden
Das Feature von SoftGrid Mobile gewährleistet volle Programm Funktionalität auf allen Laptops, selbst wenn diese vom Netzwerk getrennt sind. 100% des Codes werden auf dem Laptop gecacht und über ein konfigurierbares Timeout - zeitlich begrenzt - zur Nutzung bereitgestellt.
Die Virtualisierung bedeutet massive Einsparungen und Erleichterungen für IT-Administratoren bei Packaging, Vorbereitung der Applikationen, Bereitstellung, Patch Management, Updates, Support und Terminierung. IT- Administratoren nehmen alle Änderungen in der SoftGrid Management Konsole vor, um sicher zu stellen, dass die Benutzer beim nächsten Einloggen in das Netzwerk automatisch die letzten Versionen der Applikationen erhalten.
Die Ergebnisse
"Mit SoftGrid können wir die Form unserer Umgebung unseren Bedürfnissen anpassen - anstatt unsere Bedürfnisse von unserer Umgebung bestimmen zu lassen", freut sich Michael Braunstorfer, IT Leiter, Technikum Wien. Vor allem drei Punkte sind für ihn besonders wichtig:
- Flexibler Support durch "Software-as-Service": Durch die Transformierung von Windows Applikationen in virtuelle Dienste ermöglicht es SoftGrid dem Technikum Wien, flexibler auf die Bedürfnisse der Benutzer einzugehen. Die IT kann nun effektiver die traditionell kostenträchtigste und zeitaufwendigste Komponente ihrer Infrastruktur verwalten: Applikationen. Die Servicequalität wurde dramatisch verbessert und jene Flexibilität erlangt die notwendig ist, um solch eine dynamische, herausfordernde Umgebung zu betreuen.
- Beschleunigung bei der Bereitstellung und Updates um 90%: Anstatt die Laptops monatlich der IT Abteilung abzugeben, um die Images auf den letzten Stand zu bringen, ermöglicht SoftGrid, das die letzte Version in Echtzeit beim Starten eingespielt wird, sobald sich der Student in das Netzwerk verbindet.
- Zentrale Verwaltung aller Applikationen für alle Laptops: Durch die Automatisierung und die zentrale Bereitstellung Graphik-, und Prozessor- Intensiver Applikationen, vereinfacht und beschleunigt SoftGrid das Management aller Applikationen. Dieses zentralisierte Management gibt der IT mehr Kontrolle darüber, wer welche Applikation benutzt. Es hat dem Technikum Wien auch ermöglicht, die Kosten des Applikationsmanagements substantiell um 50% zu reduzieren, und gleichzeitig den Fokus der IT auf mehr strategische IT-Projekte zu setzen.
Wer sich näher über die Möglichkeiten von SoftGrid informieren möchte, hat am 4.März 2004 dazu Gelegenheit. LANe solutions lädt zu einem Event mit "Maßgeschneiderten EDV-Lösungen". Details und Anmeldung unter www.lane-solutions.at/events




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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 