Noch ist Bayern nicht in österreichischer Systemhaus-Hand, aber innerhalb der nächsten fünf Jahre könnte es dazu kommen: ACP exportiert ihr erfolgreiches Firmenkonzept in den angrenzenden süddeutschen Raum. "Es ist das Ziel bis 2007 bei Umsatz, Flächendeckung und Know-how Nummer 1 in Bayern zu sein", bestätigt Stefan Csizy, Geschäftsführer der ACP-Gruppe.
Die neugegründete ACP IT Solutions AG wird vorerst drei Standorte in München, Passau und Kolbermoor bei Rosenheim abdecken. Unter der Führung von Vorstandvorsitzendem Horst Nadjafi wurde 2002 ein Umsatz von 4,5 Mio. Euro erzielt, hier möchte man sich bis 2004 verdreifachen. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen im Bereich Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie im Bereich mittelständischer IT-Netzwerke.
Die ACP Gruppe rechnet übrigens insgesamt wieder mit einem guten Geschäftsjahr 2003. Die Planzahl von 205 Mio. Euro Umsatz scheint nach dem Halbjahresergebnis von 103 Mio. nicht nur in Griffweite - man erwartet, wie Stefan Csizy gerne prognostiziert, einen höheren Wert. Außerdem ist Czisy fest überzeugt, dass ab 2004 auch große Projekte wieder spruchreif werden, die lange hinausgezögert worden sind. Vor allem die Erneuerung von Hardware-Strukturen werde 2004 wieder ein Thema, nachdem die Unternehmen die Ablösezyklen von drei auf zumindest vier Jahre verlängert hätten.



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8/2011
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Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 