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Thema: Storage-Systeme

Anwenderbericht

Ewe Küchen mit EMC Datenspeicher

Was haben EMC, Bull und Topküchen gemeinsam? Die Antwort heißt Ewe Küchen.

Die Küche als Herz des Hauses steht heute für ein Kommunikationszentrum mit höchsten Ergonomieansprüchen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es aber auch einer entsprechenden Philosophie und modernster Technik auf Seiten des Küchenproduzenten.

Eine Plattform vom Auftrag bis zur fertigen Küche

Für Ewe stehen die Menschen, die den Lebensraum Küche nutzen, im Mittelpunkt der unternehmerischen Überlegungen. Hohe Priorität bei der Produktgestaltung haben daher die individuellen Wünsche und Gewohnheiten all jener, die in diesen Küchen leben. Kochen wird immer mehr zur kreativen Freizeitbeschäftigung, moderne Küchen werden dementsprechend als Wohn-Küchen gestaltet und so immer mehr zum Mittelpunkt des häuslichen Lebens.

Modernste CAD-Arbeitsmittel sind da nicht mehr weg zu denken. Doch bei Ewe geht man noch einige Schritte weiter, denn es wurde der gesamte Produktions- und Unternehmensablauf - von der Planung, über den Auftragseingang, die Fertigung, Auslieferung und die Verrechnung - digitalisiert.

Im letzten Jahr hat sich der Küchenhersteller mit Blick nach vorne für eine komplette Hardware-Infrastrukturerneuerung entschieden. Der Auftrag im Rahmen des Projekts war von Seiten der Geschäftsleitung klar umrissen. Karl Anzengruber, Geschäftführer des Bereichs Finanzen und Rechnungswesen, Ewe Küchen: "Es galt aus unserer Sicht die Sicherheit und Verfügbarkeit zu gewährleisten, die Performance mit Blick auf zukünftige Entwicklungen zu dimensionieren und dabei auf die anfallenden Kosten hinsichtlich der Leistbarkeit für ein mittelständisches Unternehmen zu achten."

Warum Küchenproduktion für rapides Datenwachstum sorgt

Ing. Gernot Eder, Leiter IT, Ewe Küchen: "Jede bei uns gefertigte Küche ist ein den individuellen Kundenwünschen angepasstes Unikat. Es gibt Elemente, die mit bis zu dreihundert Merkmalen konfigurierbar sind. Das Datenwachstum in unserem Unternehmen ist entsprechend groß und beträgt gegenwärtig etwa 2 GB pro Woche. Der Speicherlösung kommt angesichts dieser Tatsache und auf Grund der durchgängigen SAP-Abdeckung in allen Geschäftsprozessen besonders große Bedeutung zu. Bull war als IT-Partner also gefordert, uns adäquate Lösungen zu präsentieren."

Nach Versuchen und durchschlagend überzeugenden Ergebnissen im Bull-eigenen Labor, hat man sich für die CLARiiON CX600 von EMC, einem der weltweit führenden Hersteller und Anbieter unternehmensweiter Speicherlösungen und Speichernetzwerke entschieden.

Der Speicher ist des Pudels Kern

Mag. (FH) Martin Rajsp, EMC Country Manager Österreich: "Die CX600 hat hier einen maßgeblichen Geschwindigkeitszuwachs eröffnet. Damit konnten wir dem Kunden sowohl hinsichtlich der Funktionalität als auch der Zuverlässigkeit eine überzeugende Lösung bieten." Die Performance der CLARiiON CX600 bietet eine Bandbreite von 1.300 MB pro Sekunde und einen Durchsatz von 150.000 I/Os pro Sekunde.

Sie bietet umfassende Konsolidierungsmöglichkeiten, netzwerkfähige Speicher, Business Continuity und einfaches Management. Mit acht Gigahertz Prozessorleistung, bis zu acht Gigabyte Cache-Speicher sowie zwei Gigabyte Front- und Backend Fibre Channel Connectivity ist die CLARiiON CX600 auf die Anforderungen des mittelständischen Marktes zugeschnitten.

Verfügbarkeitsziele um 40% überboten

Ronald Langmaier, Consultant IT-Infrastructure, Bull AG über die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit EMC: "Zuverlässige Speichersysteme sind eines der Kernthemen einer sicheren und hochverfügbaren IT-Infrastruktur. Verfügbarkeit hat dabei jedoch verschiedene Gesichter: Ausfallsicherheit, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit. Das hier eingesetzte System ist beispielsweise hoch redundant - entfernt man etwa einzelne Festplatten oder komplette Storage-Prozessoren, so zeigen sich keine Einschränkungen der Datenverfügbarkeit.

Die gewählte Hardwareplattform ist betriebssystemunabhängig und auch die gewählte Storagemanagement-Softwarelösung überzeugte - besonders hervorhebenswert sind hier etwa die Faktoren Durchgängigkeit und Stabilität. EMC ist seit vielen Jahren zentraler Bestandteil unserer Infrastrukturprojekte. Das Projekt Ewe unterstreicht diese erfolgreiche Zusammenarbeit."

Ronald Langmaier weiter zum Projekt: "Die Fakten sprechen für sich - alle bisherigen Performance Benchmarks zeigen, dass wir, dank der Prozess- und IT-Erfahrung von Ewe und dem IT-Know-how von EMC und Bull, die gesteckten Verfügbarkeitsziele nicht nur erreicht haben, sondern sogar um beinahe 40% überbieten konnten. Die Gesamtsystemauslastung beträgt nunmehr 50 statt 100% und die Durchlaufzeit beispielsweise eines Batch Jobs für die Stücklistenauflösung liegt jetzt bei etwa 2,5 anstatt 8 Stunden. Die nächste Maßnahme zur Steigerung der Betriebssicherheit, eine zusätzliche Spiegelung des Systems hinsichtlich Desaster Recovery, befindet sich bereits im Planungsstadium."

http://austria.emc.com

Systemarchitektur:

  • CLARiiON CX600
  • 35x 73GB Drives
  • 1x 73GB Hot Spare
  • 1,5 TB nutzbar
  • 4.096 MB Cache
  • 8x 2GBit Fibre Channel

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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