Unternehmen sollen ihre Daten nach unternehmerischen Gesichtspunkten bewerten und danach die dafür die technologisch am besten geeigneten Datensicherungsverfahren implementieren. Dahinter steht das Prinzip der Risk Mitigation (Risikominderung), das - nach den Backup- und Restore-Strategien der vergangenen Jahre - zum neuen Ansatz von Unternehmen werden soll.
Damit ist ein Sinneswandel im Speichermanagement verbunden, denn bei der Datensicherung ist die Strategie ‚One size fits all' nicht anwendbar: Kein Unternehmen sollte 10.000 Euro oder mehr für die Sicherung von Daten im Wert von 1.000 Euro investieren oder wertvolle Daten durch unzureichende Sicherheitskonzepte aufs Spiel setzen.
Die Relevanz der Datenbestände bestimmen Administratoren dadurch, dass sie errechnen, was Ausfallzeiten oder ein kompletter Verlust das Unternehmen kosten würden. Also ist auch die Frage relevant, wieweit Business Continuity und Disaster Recovery gewährleistet sind. So können Unternehmen ihre Kosten für den Schutz der Daten an deren Geschäftswert ihrer Datenstruktur ausrichten.
Auf der Anforderungsliste von Unternehmen steht Effizienz an vorderster Stelle - in Bezug auf Kosten, Ressourcen und ein effektives Management der Speicherumgebung. Zu jeder Zeit und von jedem Ort aus muss es möglich sein, die Effizienz zu visualisieren, zu überwachen und bei Bedarf zu optimieren. Hinter dieser zentralen Idee steht nichts anderes als ein umfassendes Storage Operations Management, das CA unter "Storage Efficiency" zusammenfasst. Das Ziel lautet dabei, Speichertechnologien und Ressourcen effizient und effektiv einzusetzen. Administratoren sollten darüber informiert sein, ob in ihrem Unternehmen sämtliche Storage-Ressourcen optimal ausgelastet sind oder eine ineffiziente Nutzung bereits zu höheren Kosten geführt hat.



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8/2011
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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 