Die technischen Hürden des Zusammenschlusses sind durch bestehende Standards meist relativ leicht zu meistern. Eine ausschließlich technische Betrachtung des Themas greift in allen Fällen zu kurz, denn die physische Vernetzung der Systeme führt auch zu einer Vernetzung der Prozesse und zu einem Austausch von zum Teil sehr sensiblen Informationen.
Um diese Problematik zu bewältigen, bedarf es einer gemeinsamen Betrachtungsweise und der Einhaltung von Standards zum Thema IT-Sicherheit, sowohl aus technischer als auch aus organisatorischer Sicht.
Schon seit Jahren arbeiten verschiedenste Gremien an Standards für IT-Sicherheit. Vom viel zitierten "Orange Book" des amerikanischen Department of Defense (1985), über das Grundschutzhandbuch des deutschen "Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik" (BSI), bis hin zum British Standard 7799.
Seit März 2003 gibt es auch einen in Österreich anerkannten und zertifizierbaren Standard für IT-Sicherheit, die ÖNORM ISO/IEC 17799.
"Diese Norm sollte eine gemeinsame Basis zur Entwicklung von organisationsbezogenen Sicherheitsnormen und effektiven Sicherheitsmanagementpraktiken bilden und Vertrauen in die Geschäftsbeziehungen zwischen Organisationen herstellen."
Die Einhaltung der durch diese Norm vorgegebenen Standards und die Zertifizierung durch ein unabhängiges Institut belegen einen klaren Status der IT-Sicherheit.
BEKO Berater unterstützen Kunden aus verschiedenen Branchen zu diesem Thema durch fachliches als auch technisches Know-how. BEKO Informatik informiert zum Thema IT-Security auch anlässlich der "Jahrestagung Information Security" am 14. und 15. Oktober 2003 im Vienna Twin Conference Center.
Kontakt: siegfried.gruber@beko.at, Tel. +43 1 797 50 -0



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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 