Die Softwareplattform OpenScape erkennt selbständig und in Echtzeit, über welches Kommunikationsmittel - Festnetz, Handy, E-Mail. SMS-Nachricht oder Instant Messaging - die Mitarbeiter erreichbar sind. Erfolglose Kommunikationsversuche wegen umgeleiteter Telefonnebenstellen und abgeschalteter Handys sollen sich dadurch ein Minimum reduzieren. OpenScape ist Bestandteil von HiPath, arbeitet aber auch unabhängig davon. Es unterstützt zukünftig den Windows Server 2003 und die Greenwich-Plattform von Microsoft.
Das Produkt verbindet bisher getrennt Kommunikationsinseln und ermöglicht einen intelligenten, auf Verfügbarkeit basierten Zugang zu Telefonpartnern, Terminkalendern und Dateien. Der Mitarbeiter erhält auf seinem PC-Schirm ein Portal, auf dem neben E-Mail-Postfach und Kalender die aktuelle Verfügbarkeit der persönlichen Kontakte angezeigt wird.
In einer Buddy-List wird in Echtzeit dargestellt, ob Mitarbeiter über Handy, Festnetz-Nebenstelle, E-Mail oder SMS-erreichbar sind. Dadurch lässt sich noch vor dem Telefonanruf erkennen, ob der gewünschte Kollege am Telefon überhaupt erreichbar ist.
Durch Mausklick auf der OpenScape-Oberfläche können mehrere Kollegen zu virtuellen Meetings und Telefonkonferenzen zusammengeschaltet werden, bei denen jeder Teilnehmer auf gemeinsame Dokumente zugreifen kann.
Von großer Bedeutung für den ROI, so Siemens, ist die Transaktions-Transparenz. Durch OpenScape lassen sich die Kosten für alle verschiedenen Kommunikationsarten und Geräte aufzeichnen - auch für Endgeräte, wie Handys oder Pager, auf die der Systemadministrator häufig keinen Zugriff hat.
OpenScape ist flexibel erweiterbar, in Zukunft werden weitere IT-Plattformen unterstützt werden.
Die Vorteile von OpenScape zusammengefasst:
- verbannt unnötige Kontaktversuche und Redundanzen,
- baut Barrieren für den Informationszugriff ab,
- senkt die Transaktionskosten,
- sorgt für einen hohen Return-on-Investment,
- steht für eine neue Qualität in der Teamarbeit,
- bedeutet Informationstransfer in Echtzeit und damit kürzere Reaktionszeiten,
- beschleunigt interne Kommunikationsprozesse und verkürzt die Verbindung zum Markt,
- ermöglicht bessere und schnellere Entscheidungsfindungen in kürzerer Zeit.




1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 