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Lösungen

LZO / BRIO

Business Intelligence in der ältersten Sparkasse der Welt

Tradition und Fortschritt: Einführung von Business Intelligence bei der Landessparkasse zu Oldenburg

Die 1786 gegründete Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) ist die älteste bestehende Sparkasse der Welt. Gleichzeitig gehört die LzO mit einer Bilanzsumme von fast 8 Milliarden Euro zu den Großsparkassen. Als Flächensparkasse deckt sie das gesamte Oldenburger Land ab.

Seinen Erfolg hat das Finanzinstitut nicht nur seiner Tradition und den bewährten Kundenbeziehungen zu verdanken: Um die betriebswirtschaftlichen Fakten für eine effiziente Unternehmenssteuerung bereitzustellen, setzt die Landessparkasse konsequent auf moderne Informationstechnik - ein Beweis dafür, dass Tradition und Fortschritt sehr gut miteinander harmonieren können.

Damit aus den unternehmensweit verfügbaren Daten entscheidungsrelevante Ergebnisse gewonnen werden können, hat die Landessparkasse das Projekt "Einsatz eines Frontend-Tools zur Informationsbereitstellung aus dem Data Warehouse" ins Leben gerufen und nach geeigneten Business Intelligence-Lösungen gesucht. Vom Einsatz der Business Intelligence-Software versprach sich die LzO Effizienzsteigerungen im Bereich der Aufbereitung und Analyse geschäftsrelevanter Daten.

Die Herausforderung

Die Landessparkasse zu Oldenburg lagert ihre Daten im Rechenzentrum der dvg Datenverarbeitungsgesellschaft. Die dvg ist ein führender Informationstechnologie-Dienstleister der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe und hat den Rechenzentrumsbetrieb für ca. 180 Finanzinstitute übernommen. Die Kunden- und Unternehmensdaten werden für die LzO in Form eines Data Warehouses bereitgehalten.

Ohne das Data Warehouse war die Verwaltung und Analyse der Daten früher gar nicht oder nur mit einem hohen personellen und administrativen Aufwand möglich. Im operativen Geschäft der Sparkasse müssen täglich sensible Daten wie Kunden- und Kontodaten geprüft werden. In der Vergangenheit mussten dafür umfangreiche Listen vom Rechenzentrum der dvg ausgedruckt und an die Zentrale der LzO für Kontrollzwecke geliefert werden. Auch war es schwierig, Kunden-, Umsatz- und Produktdaten für Marktdaten-Analysen aufzubereiten. Es dauerte mehrere Tage, bis die notwendigen Datenverknüpfungen verfügbar waren. Mit der Business Intelligence Software von Brio können die Mitarbeiter heute direkt über das Web auf die für sie bestimmten und optimierten Daten oder Reports zugreifen.

Die Entscheidung

Bei der Auswahl geeigneter Informationswerkzeuge stellte die Landessparkasse zu Oldenburg einen anspruchsvollen Katalog an technischen und betriebswirtschaftlichen Kriterien auf und prüfte mehrere Business Intelligence-Tools hinsichtlich der spezifischen Anforderungen eines Sparkassenbetriebs. Die Brio-Lösungen wiesen eine Reihe von Features auf, die andere Business Intelligence-Anbieter in dieser Form nicht bieten konnten. Die Software von Brio konnte beispielsweise problemlos in die bestehende Systemlandschaft des dvg-Rechenzentrums integriert werden. Besonders wichtig war der native Zugriff auf die DB2- oder DB2 OLAP-Datenbank sowie die Integration mit Lotus Notes und die einheitliche Verwendung der Zugriffsregelungen (LDAP-Integration). Neben einfachem Adhoc-Zugriff und Analyse der Daten war es mit Hilfe der Brio-Lösung ebenso möglich, komplexe Berichte zu erstellen, im Web zu verwalten und mit hoher Qualität auszudrucken.

Brio Software zeichnet sich weiterhin durch die Eigenschaft aus, auf einfache Weise mehrfach auf dieselbe DB2-Datentabelle zugreifen zu können. Vergleicht die Sparkasse beispielsweise die einzelnen Monatsbestände miteinander, ist es erforderlich, in einer SQL-Abfrage auf Daten derselben Datentabelle mehrfach zuzugreifen. Darüber hinaus war es für die Landessparkasse wichtig, Benutzerrechte auf Teilbereiche eines einzelnen Reports vergeben zu können. Die mit Security Bursting bezeichnete Eigenschaft von Brio Software reduziert dadurch im Arbeitsalltag einer Sparkasse mit 130 Niederlassungen den Administrationsaufwand erheblich.

Neben den technischen Kriterien legt die Landessparkasse großen Wert auf eine professionelle Projektorganisation und schnelle Unterstützung bei auftretenden Problemen. Bei der Implementierung der Brio Software arbeitete die LzO eng mit Beratern von IBM Global Services, der dvg Datenverarbeitungsgesellschaft und Brio zusammen. Um professionellen Support zu gewährleisten, bilden Brio und dvg zusammen ein Competence Center. "Der Erfolg hängt davon ab, ob man entsprechende Partner hat, auf die man sich verlassen kann. Die Durchführung solcher Projekte gehört eben nicht zu den Kernkompetenzen einer Sparkasse. Deshalb ist es wichtig, in jeder Projektphase Zugriff auf die entsprechenden Spezialisten zu haben. Wir hätten das als Sparkasse nicht alleine geschafft. Deshalb war die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit IBM, der dvg und Brio für uns sehr wichtig", so Traute Deyerling, IT-Leiterin bei der Landessparkasse zu Oldenburg.

Die Implementierung

Der Startschuss für das Projekt fiel im Juni 2001, als die Landessparkasse mit Pilot-Einsatz, Tests, Konzeptprüfung und Performance-Messung begann. Implementiert wurden ein Brio Report Server, ein Brio Enterprise Server und Brio Portal mit 700 Lizenzen. Die selbsterklärende Oberfläche machte eine Schulung der Anwender überflüssig, da diese so einfach ist wie die eines Web-Browsers. Für die zwei Administratoren führte Brio eine Hausschulung bei der Landessparkasse durch. Heute werden etwa 700 Benutzer aus den Bereichen Controlling, Marketing, Revision und Kundenberatung, aber auch Führungskräfte auf täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Basis mit Berichten versorgt. Mitarbeiter können Unternehmensdaten gezielt und schnell abrufen und analysieren.

Dank einer verbesserten Informationsversorgung kann die LzO Kundenbeziehungen ausbauen und intensiver auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Durch effizientere Auswertungs- und Kontrollarbeiten werden Mitarbeiter entlastet und können sich produktiveren Tätigkeiten widmen.

Blick in die Zukunft

"Für die LzO gehört die Brio Software mittlerweile zur Standardausstattung eines jeden Arbeitsplatzes wie Lotus Notes. Wir planen daher, schrittweise alle bankfachlichen Arbeitsplätze mit der Brio Software auszustatten, denn jeder Mitarbeiter unseres Institutes ist letztlich bei der Erledigung seiner Tätigkeit auf aktuelle und richtige Daten angewiesen. Die Nutzung moderner Reporting- und Analysesoftware ist in der LzO kein Privileg des Controllings oder des Management mehr, sondern Grundlage für die erfolgreiche Arbeit eines jeden Mitarbeiters", so das positive Fazit von Traute Deyerling nach einem Jahr erfolgreicher Brio-Implementierung.

Weitere Informationen: Thomas Böll, Brio Software GmbH, Tel: 0049-(0)89-089-36 88 91 30, E-Mail: thomas.boell@brio.com
http://www.brio.com

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MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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