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Strategien

Microsoft erwirbt Virtual Machine-Technologie von Connectix

Connectix ist ein führender Anbieter von Virtualisierungssoftware für die Arbeit auf Windows- und Macintosh-Computern. Microsoft führt die Entwicklung der Virtual Machine-Lösungen von Connectix fort und wird diese Lösungen in die bestehenden Produkt-Portfolios für Windows und Macintosh integrieren.

Durch den Einsatz supportfähiger Virtualisierungstechnologie können Kunden problemlos auf neuere Betriebssysteme umstellen und gleichzeitig ihre Investitionen in die vorhandenen Anwendungen weiter nutzen. Darüber hinaus werden Microsofts Virtual Machine-Lösungen die Konsolidierung der Serverressourcen in Unternehmen ermöglichen und somit zur Senkung von Hardware-Ausgaben und Betriebskosten beitragen.

Bei Virtual Server handelt es sich um eine für den professionellen Einsatz konzipierte Virtualisierungslösung. Das Produkt ist speziell für den Einsatz auf Servern in größeren Unternehmen konzipiert, die mit Windows-Programmen betrieben werden. Virtual Server basiert auf der bewährten virtuellen Computertechnologie des Herstellers. Die neue Lösung stellt eine direkte Weiterentwicklung der Virtual PC-Produkte des Unternehmens dar, die für den Einsatz auf Arbeitsplatzrechnern konzipiert sind.

Virtual Server ermöglicht erstmals die Anwendung mehrerer Betriebssysteme auf einem einzigen Server. Mit der auf Windows aufgebauten Server-Software kann mit virtuellen Maschinen die parallele Ausführung zahlreicher gängiger Betriebssysteme genutzt werden - angefangen von DOS und Windows über Linux sowie UNIX bis hin zu OS/2 - in virtuellen Maschinen auf nur einem einzigen Server.

Virtual Server bietet beim Einsatz in Unternehmen zahlreiche Vorteile

Virtual Server speichert Gastbetriebssysteme in einer einzigen Datei. Durch die Schaffung voneinander unabhängiger, portabler und in sich geschlossener Rechnerumgebungen können Unternehmen diese auf verschiedene Maschinen aufspielen und schnell unternehmensweit nutzen. Folge ist eine hohe Flexibilität bei der Konsolidierung von Servern. Ein weiterer Pluspunkt der Connectix-Software besteht in dem umfassenden Funktionspaket zur Verwaltung von Servern, die speziell Betreibern von Rechenzentren neue Wege aufzeigt.

Virtual Server ist für die Ausführung auf Intel-Servern (IA-32) vorgesehen, die auf Industriestandards basieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um Einstiegsgeräte oder Hochleistungssysteme handelt.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Weniger und kostengünstigere Server erforderlich ergibt hohe Rechenleistung auf kleinem Raum
  • Geringere Investitions- und Betriebskosten (weniger Server, weniger Standorte, niedrigere Verwaltungskosten)
  • Geringere Gebäude- und Einrichtungskosten bei Datencentern
  • Unterstützung von Legacy-Anwendungen auf neueren Systemen
  • Nutzung älterer Anwendungen auf neuen Systemen oder schrittweise Migration auf diese verbessert die Gesamtleistung und verringert gleichzeitig die "Total Cost of Ownership"
  • Erhöhte Sicherheit und Verfügbarkeit durch bessere Verwaltung und Konzeption
  • Garantiert Dienstebenen, indem Dienste in dedizierten, isolierten Umgebungen ausgeführt werden
  • Virtual Server unterstützt mehrere Skriptsprachen zur Automatisierung und Anpassung über eine COM-API und exportiert Leistungsmessungen virtueller Maschinen in Standard-Servermanagement-Tools von Windows

Die wichtigsten Funktionen:

  • Kompatibilität (Hostbetriebssystem): Unterstützt gesamte Windows 2000-Server Produktfamilie, Unterstützung kommender Windows Server 2003-Anwendungen.
  • Kompatibilität (Gastbetriebssystem): Unterstützt nahezu alle x86-basierten Server-Betriebssystemumgebungen einschließlich Windows Server 2003 und Windows 2000 Server-Produktfamilien, Linux, UNIX, NetWare, OS/2 sowie DOS.
  • Skalierbarkeit: Paralleler Betrieb von bis zu 64 virtuellen Servern, die gleichzeitig auf bis zu 32 Prozessoren zugreifen können.
  • Portabilität: Ermöglicht Anwendern die vollständige Konfiguration von Betriebssystemen in sich geschlossenen Umgebungen, die als virtuelle Festplatten (Virtual Hard Drives/VHDs) bezeichnet werden.

Weitere Informationen zur Virtual Machine-Technologie finden Sie auf den folgenden Sites:
Virtual PC für Mac, http://www.microsoft.com/mac/
Virtual PC für Windows, http://www.microsoft.com/windowsxp/virtualpc/

Quelle: Microsoft Österreich. Redaktionelle Bearbeitung: Ilse u. Rudolf Wolf

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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