"Als logischen Schritt", bezeichnet der bisherige Geschäftsführer von Highspeed Cabling, Ing. Norbert Kasper, den Entschluss, sein Unternehmen zu 100 Prozent an die Schrack Energietechnik zu verkaufen. Energie- und Datentechnik liegen somit bei der Schrack Energietechnik in einer Hand, die neben Österreich auch einen starken Fokus auf den zentraleuropäischen Raum legt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
"Wir wollen die Stärken der beiden Unternehmen bündeln und gemeinsam zum Vorteil unserer Kunden - den Elektroinstallateuren, Verteilerbauern und Industriebetrieben - noch präsenter am Markt werden", betont Mag. Wilhelm Großeibl, Geschäftsführer Schrack Energietechnik.
Schrack erzielte 2002 einen Umsatz von 79 Mio. Euro; Highspeed Cabling kam auf 11,6 Mio. Euro. Schrack Energietechnik ist selbst eine Tochter der französischen Rexel Group und besitzt Tochtergesellschaften in acht weiteren zentraleuropäischen Staaten.
"Österreich kann Vorreiter in der umfassenden Energieverteilung und Datenkommunikations-Vernetzung von privaten und öffentlichen Haushalten werden. Bei jedem Gebäude, ob Neubau, Umbau oder Sanierung sollte frühzeitig und daher kostengünstig eine investitionssichere Energie- und Dateninfrastruktur vorgesehen werden", erläutert Kasper die strategische Zielsetzung.
Das Bereitstellen solcher Infrastrukturlösungen für Wohnungen, Büros und die industrielle Steuerungstechnik ist jetzt durch das Schrack-Know-how möglich, betont auch Ing. Viktor Eßbüchl, Geschäftsführer Schrack Energietechnik, verantwortlich für den Vertrieb. "Wir wollen schon heute die Verkabelung für Anwendungen vorsehen, die aktuell utopisch klingen. Das Stichwort ‚Multimedia Vernetzung' wird uns ab nun begleiten."




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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 