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MILAK / Microsoft

Militärische Ausbildung mit Microsoft

Nach einer umfassenden Bedenkphase entschied sich die Theresianische Militärakademie für die Microsoft Produktpalette: Userfreundlichkeit und guter Support gaben den Ausschlag.

Der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt (http://www.milak.at) wurde im Zuge eines Sachgüteraustausches Hardware für Übungs- und Ausbildungszwecke zur Verfügung gestellt. Nun begab man sich auf die Suche nach der passenden Software. Sollte Microsoft oder ein anderes System zum Einsatz kommen? Nach einer umfassenden Bedenkphase entschied man sich für die Microsoft Produktpalette.

Militärische Ausbildung seit 250 Jahren

Am 14. Dezember 1751 widmete Kaiserin Maria Theresia ihre kaiserliche Burg zu Wiener Neustadt als Sitz der von ihr gestifteten Militärakademie. Ein knappes Jahr später begann für 200 Kadetten (100 Adelige und 100 Söhne verdienter Offiziere) die Ausbildung und Erziehung.

Das Aufgabengebiet dieser ältesten Militärakademie der Welt umfasst heute vier Bereiche:

  • Die Ausbildung der Berufsoffiziere des Österreichischen Bundesheeres im Fachhochschul-Diplomstudiengang verbunden mit der militärpraktischen Ausbildung im Institut
  • Die Fort- und Weiterbildung aller Berufs- und Milizoffiziere im Institut
  • Die Heranbildung des Offiziersnachwuchses im Schulbataillon
  • Die Forschung in der Abteilung für Entwicklung und Ausbildungsunterstützung

Auf der Suche nach dem richtigen Betriebssystem

"Das Bundeskanzleramt stellte uns im Rahmen eines Sachgüteraustausches Hardware zur Verfügung, die wir für militärische Übungen und für die Ausbildung der Studenten des Fachhochschul-Diplomstudienganges ‚Militärische Führung' einsetzen. Allerdings fehlte uns die entsprechende Software", erklärt Major Puchegger, Leiter der EDV-Abteilung der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, die Ausgangssituation. "Unter den überprüften Betriebssystemvarianten stellte sich bald heraus, dass wir ganzheitlich betrachtet mit einer Microsoft-Lösung am Günstigsten und am Besten fahren würden."

Die Computer, für die die Betriebssysteme gebraucht wurden, werden für militärische Übungen und für die Ausbildung eingesetzt. "Vorgabe war, möglichst ökonomisch in Sachen Betriebssystem und weitere Software zu planen. Daher dachten wir anfangs an den Einsatz eines kostenlosen Systemes, um die Anschaffungskosten einsparen zu können. Dann rechneten wir uns jedoch die benötigten Folgekosten, also Einschulung und Support durch, und ich rief daraufhin bei der Microsoft-Kundenhotline an", berichtet Stabswachtmeister Pichler, seines Zeichens System-Administrator der Theresianischen Militärakademie.

"Auch bei der Theresianischen Militärakademie zeigt sich wieder, was auch die neuesten Studien ganz klar zu Tage bringen. Windows Server sind bei den Gesamtkosten absolut konkurrenzfähig und können laut der neuesten IDC Studie im Vergleich mit z.B. dem ‚kostenlosen' Linux innerhalb von fünf Jahren bis zu 22% der Ausgaben einsparen", sagt Gerhard Göschl, Produkt Manager Server bei Microsoft Österreich. "Auch beim Thema Sicherheit zahlen sich unsere Anstrengungen aus, wie man einer der letzten Aberdeen Studien entnehmen kann. Den Analysten zu folge muss damit die viel verbreitete Ansicht, dass Microsoft Software besonders unsicher sei, revidiert werden, denn die meisten Sicherheitslücken seien bei Open-Source-Software zu finden."

Usability und Support entscheiden

"Im Nachhinein betrachtet haben die Userfreundlichkeit und der gute Support bei Microsoft-Produkten letztendlich den Ausschlag gegeben. Wir haben von Microsoft Hilfestellung bei der Produktauswahl bekommen, um einen reibungslosen Datenaustausch zwischen den verschiedenen Einheiten während einer Übung zu gewährleisten", berichtet Major Puchegger. "Denn die absolute Zuverlässigkeit des Systems und dessen schnelle und einfache Handhabung ist ein Muss."

"Abgesehen von den hohen Einschulungskosten, die bei anderen Systemen anfallen würden, ist es oftmals auch schwierig die passenden Treiber zu finden. Der Experte denkt sich dann wahrscheinlich kein Problem, den programmiere ich mir selbst. In einer modernen Institution mit hoher User-Fluktuation ist dies aber schlicht unmöglich. Da kommt es dann zu Verzögerungen und Schwierigkeiten die wir in unserem Bereich gar nicht brauchen können", erklärt Stabswachtmeister Pichler.

Die Theresianische Militärakademie sowie das gesamte österreichische Bundesheer arbeiten derzeit auf Betriebssystem-Basis mit Produkten aus der Microsoft-Palette.

"Schlussendlich bin ich davon überzeugt, dass sowohl die Theresianische Militärakademie als auch Microsoft von dieser Kooperation profitieren. Gesamtheitlich betrachtet also ein gelungener Schachzug für beide Seiten - auch in Hinblick auf die Zukunft", fasst Major Puchegger das Projekt zusammen. "Ich denke wir haben hier für unsere zukünftigen Offiziere eine ideale Arbeitsumgebung geschaffen, sowohl für den Übungs- als auch für den Ausbildungsbereich."

Informationen zu den beiden im Text genannten Studien finden Sie unter:

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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