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Netz & Telekom

IBM

Supercomputing on demand

IBM hat heute ein Modell entwickelt, wie Unternehmen Supercomputing-Leistung nutzen können, ohne die damit verbundenen festen Kosten tragen zu müssen

Unternehmen haben ab sofort die Möglichkeit, die gewünschte Supercomputing Leistung auf Abruf zu beziehen. In diesem Fall müssen sie die auf Power- oder Intel-Prozessoren basierende Rechner-Cluster nicht kaufen und bezahlen lediglich für die benötigte Kapazität und Dauer der Rechnerleistung.

Als erster Kunde nutzt das amerikanische Erdöl-Explorationsunternehmen Petroleum Geo-Services PGS Supercomputing on Demand zur Lokalisierung und Erforschung von Erdölfeldern. Der neue Service von IBM unterstützt Unternehmen bei der Wandlung in Organisationen, die dem transparenten und schnell reagierenden Systems des Internets gleichen. Durch die Bereitstellung von virtualisierten Ressourcen, die Kunden nach Bedarf beziehen können, bietet Supercomputing on Demand die Möglichkeit, fixe Kosten in variable Kosten umzuwandeln und Rechenleistung exakt den Anforderungen der Kunden anzupassen.

Das erste Unternehmen, das die Supercomputing-Leistung von IBM nutzt, ist PGS Data Processing, Teil des Eröl-Explorationsunternehmens Petroleum Geo-Services. PGS wird den Service für die Simulation von seismischen Daten im Tiefwasser des Golfs von Mexiko nutzen.

Bestimmte Branchen wie zum Beispiel die Erdöl-Industrie, Filmindustrie und Biowissenschaften benötigen die Leistung von Supercomputern nur für begrenzte Zeiten innerhalb ihrer Produktionszyklen. Zwischenzeitlich werden die Supercomputing-Ressourcen kaum oder gar nicht genutzt.

Supercomputing on Demand wurde entwickelt, um Kunden die neueste Technologie zur Lösung von anspruchsvollen Rechenproblemen an die Hand zu geben und dabei lediglich für die benötigte Rechnerleistung und Kapazität bezahlen zu müssen. IBM wird große Power- und Intel-Prozessor basierte Supercomputer Grids aufbauen, um die neuen e-business on demand-Angebote zu unterstützen.

Die erste IBM Supercomputing Hosting-Anlage wird in Poughkeepsie, N.Y., stehen und mit weiteren nationalen und internationalen Anlagen vernetzt werden. Dieses Grid wird hunderte von IBM p655 Systemen umfassen, einen leistungsstarken Unix Server, der bis zu 128 Power4 Prozessoren in einen einzelnen Frame aufnehmen kann, einen umfangreichen Linux Cluster mit IBM x335 und x345 Systemen sowie Rack-Server mit Intel Xeon Prozessoren.

http://www.ibm.at

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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