Die neue Konverter-Serie (RubyTech FE-C357/EM-C357), die von Fast- Ethernet auf LWL-Singlemode mit WDM-Technologie (Wavelength-Division-Multiplexing) arbeitet, ermöglicht mehr Flexibilität und Kosteneffizienz. Verschiedene Wellenlängen werden auf einer Singlemode-Glasfaser gebündelt. Bis zu 20 km Anschlussentfernung sind möglich. Duplex-Kabel können doppelt genutzt werden.
Sende- und Empfangsdaten werden fehlerfrei und ohne Leistungseinbußen - unter Nutzung separater Wellenlängenbereiche - auf nur einer Singlemode-Faser gebündelt und simultan übertragen. Jedes zu übertragende Signal wird einer Lichtfrequenz aufmoduliert. So können z.B. bei der Nutzung von zwei verschiedenen Lichtfrequenzen gleichzeitig zwei Signale übertragen werden. Die Konverter werden immer paarweise eingesetzt.
Dieses Verfahren ist sehr interessant für den Einsatz im Bereich der Carrier, bei längeren Strecken, aber auch bei kürzeren Strecken in Metro-Bereichen. Mit der WDM-Technik werden die Transportkapazitäten bestehender Glasfasernetze auf wirtschaftliche Weise erhöht.
Die Media Konverter gibt es für Wellenlängen von jeweils 1300 nm und 1550 nm, als eigenständige Konverter mit Steckernetzteil oder als Einschubmodul.
Zugehörige 19" Konverter-Racks, mit zentralen, gut gekühlten Netzteilen, dienen als zentraler Knoten von mehreren Konvertern. Racks mit "Redundanten-Netzteilen" werden bei besonders heiklen Anwendungen verwendet. Es gibt 10-Port-Racks für "Stand-Alone-Konverter" und 16-Port-Racks für "Einschub-Modul-Konverter". Bei letzterem ist auch eine optionale Überwachung durch ein SNMP-Web-Management möglich.
Ebene OE Stand 32




7/2011
6/2011
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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 