Große Fortschritte stecken oft in kleinen Details. OCTAGON bietet nicht nur einen uneingeschränkten Zugriff auf die installierten Komponenten: Durch einen drehbaren Rahmen und das achteckige Gehäuse löst diese Innovation auch eine ganze Reihe lästiger Probleme, die beim Einsatz herkömmlicher Verteilerschränke auftreten können.
Drehen oder Kippen?
Das Besondere am OCTAGON ist sein drehbarer Rahmen. Dieser Rahmen ist mit Rädern versehen, die sich auf der Führungsgrundplatte bewegen. Die Kabel laufen durch eine umfangreiche Öffnung in der unteren beziehungsweise oberen Führungsplatte.
Die größere Grundfläche und der obere Bereich bilden den Raum für die Kabellagerung, wo diese beim Drehen des Rahmens nicht gefährdet sind. Ein Drahtgitter verhindert, dass die Kabel mit den Führungsrädern in Kontakt kommen und dadurch beschädigt werden.
Das Drehen des Rahmens ist wegen des Kabelschutzes durch eine Raste auf 180 Grad nach der einen und 175 Grad nach der anderen Seite beschränkt. Die Position des Rahmens kann in 90 Grad-Intervallen durch das Einlegen von Fixierbolzen gesichert werden.
Durch den drehbaren Rahmen genügt es, nur von der Vorderseite Zugang zum Verteilerschrank zu haben. Vor allem in beengte Räumlichkeiten oder beim Einsatz mehrerer Verteilerschränke ist das von großem Vorteil. Auch wenn Sie Miete für die Fläche zahlen sollten, auf der der Verteilerschrank installiert wird, müssen Sie wegen der Zugangsmöglichkeit keine unnötige Fläche an den Seiten und hinten mieten.
Ein traditioneller Kipprahmen hat im Gegensatz zu dem neuen Drehrahmen des OCTAGON ein paar ganz wesentliche Nachteile:
- Bei einem Kipprahmen von vorn dürfen die installierten Komponenten nur eine sehr geringe Einbautiefe aufweisen, damit der Rahmen überhaupt gekippt werden kann.
- Beim Kippen des Rahmens kann sich sein Schwerpunkt vom Schrankinnern nach außen verlagern. Wenn der Verteilerschrank nicht am Boden, an der Wand oder anderweitig ausreichend befestigt oder gesichert ist, kann er umstürzen!
- Mit dem drehbaren Rahmen verlässt der Schwerpunkt nie die Schrankachse, und das Risiko, dass er umstürzt, ist völlig ausgeschlossen.
Interessantes Design schafft Mehrwert
Die neue Form bietet eine ganze Reihe von Aufstellungsmöglichkeiten für den Verteilerschrank. Natürlich kann er wie üblich in einer Reihe aufgestellt werden.
Durch die Aufstellung von vier Schränken zum Beispiel in einem Quadrat entsteht eine sehr interessante Gruppierung, die zudem noch einen Freiraum in der Mitte schafft. Dieser Freiraum kann für die Zuführung von großflächigen Kabelbündeln genutzt werden. Außerdem kann an den abgeschrägten Ecken des Schrankes Zubehör montiert werden. Dafür kommen beispielsweise Lüfter in Frage (etwa tangentiale Belüftungseinheiten mit vermindertem Geräuschpegel oder axiale Hochleistungebelüftungseinheiten) wie auch Elemente für die Kabelführung (-befestigung).
Selbst bei Nutzung dieser Möglichkeiten ist der Grundriss des Verteilerschrankes nicht größer als die Abmessungen der konventionellen viereckigen Schränke!
OCTAGON gibt es - wie von Highspeed Cabling gewöhnt - in unterschiedlichen Farbausführungen, zum Beispiel auch in edlem Schwarz.
Highspeed Cabling
Ansprechpartner: Ing. Leopold Proell
Tel. 02236/62 360-0
E-Mail: l.proell@highspeed-cabling.at
http://www.highspeed-cabling.at




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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 