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Netz & Telekom

FrameScope 350: Einfache und schnelle Fehlersuche in Unternehmensnetzwerken

Das neue FrameScope 350 verbindet einfache und schnelle Fehlersuche und Netzwerk-Performance-Analyse in einem Gerät.

Der zunehmende Zeitaufwand bei der Fehlersuche in modernen, komplexen Netzwerken wird zunehmen zum Kostenfaktor. Nach einer Studie von IDC kostet eine Stunde nicht funktionierender Unternehmens-EDV ca. Euro 60.000,-.

Agilent Technologies Inc. entwickelte auf Grund dieser Tatsache ein Network Troubleshooting Tool, das Tests zur einfachen und schnellen Fehlersuche bis hin zur Analyse der Performance der kritischen Netzwerkressourcen von Ethernet Netzwerken in einem Gerät zur Verfügung stellt. Bereits beim WireScope 350 - dem Vorgängermodell - wurde auf die benutzerfreundliche Oberfläche und die einfache, intuitive Bedienung Wert gelegt. Ein integriertes Online Hilfe System erlaubt dem Anwender jederzeit Detailinformationen über die Funktionen aufzurufen.

Einfach und rasch zu den Messdaten

Nach der Verbindung mit dem Netzwerk, wird zuerst die Länge des Kabels bis zur aktiven Komponente und die Geschwindigkeit und Kommunikationsmodus (Halb-/Vollduplex 10/100 Mbits/s) zu bestimmt. Nun wird dem Gerät entweder durch einen DHCP Server oder manuell eine IP Adresse zugeteilt. Nun bestimmt ein Autodiscovery Mode die Anzahl und Art der Stationen und stellt dies graphisch auf dem Farbdisplay dar. Über diese graphische Darstellung kann man sich in die Listen der Stationen zoomen und diese nach MAC, IP Adressen oder Namen sortieren. Dort stehen dem Anwender bereits einige einfache Werkzeuge wie Ping, Route Tracing, SNMP oder Locate Switch Port zur Verfügung, die sofort auf die selektierte Station angewandt werden können. Das FrameScope ermittelt permanent in definierten Zeitabständen, ob sich an der Stationsanzahl etwas geändert hat. Ein rotes Icon auf dem Hauptmenü informiert den Anwender sofort, wenn das FrameScope einen Fehler am Netzwerk festgestellt hat.

Wenn man mehr Funktionen braucht, steht ein Tools Menü zur Verfügung, in dem außer die bereits erwähnten, noch einige weitere nützliche Funktionen verborgen sind. Man findet unter anderem Statistik, Traffic Generator, MAC Loopback sowie verschiedene Datenbankfunktionen zum Abspeichern von Stationslisten, Fehlerreports- und Autotest-Resultate.

Autotest-Funktion

Der Autotest ist die innovativste Funktion des FrameScopes. Im Normalbetrieb eines Netzwerkes treten permanent Situationen auf, die einfache Fragen aufwerfen wie:

  • Wie schnell funktionieren Lese- und Schreiboperationen?
  • Wie lange dauert der Aufbau einer Webseite auf meinem PC?
  • Wird schnell wird eine IP Adresse zugeordnet?
  • Kann ich diese Resultate vergleichen?
  • Wie lange dauert es eine Email zu senden?

So einfach diese Fragen sind, so komplex ist die Beantwortung. Der Autotest testet die in einem Netzwerk befindlichen Server (Email, Web, NT, Novell....) und Router. Bei den Servertests werden zum Beispiel die Zeiten getestet, um sich auf einen Server anzumelden, eine Email zu senden oder wie lange die Zeit dauert bis die komplette Webseite übertragen ist. Es werden exakt die selben Tätigkeiten simuliert, die ein Anwender am Netzwerk ausführt. Ein Anwender sendet keine Ping's, er öffnet Dateien, sendet Emails oder surft im Web. Dadurch ist eine Objektivierung der Aussage "Es geht so langsam!" möglich.

Dieser Test kann in den Datenbanken abgespeichert und später wieder zur Wiederholung und zum Vergleich aufgerufen werden. Dadurch ermöglicht das FrameScope Unternehmen die Performance Ihres Netzwerkes nach der Installation permanent zu Überwachen und Kapazitätsengpässe oder Probleme zu erkennen. Man kann eine individuelle Testmatrix erstellen, um sich an unterschiedliche Netzwerkanforderungen anzupassen.

Das FrameScope hat auch einen Web Server integriert und lässt sich über das Netzwerk auch von der Ferne abrufen. Durch einfache Eingabe der durch ein auf Wunsch Passwort geschützten IP Adresse des FrameScopes erscheint das Display des FrameScopes auf den Monitor des Computers. Von dort kann man dann entweder das FrameScope steuern oder Reports in HTML Format generieren.

Im FrameScope 350 verbirgt sich in Verbindung mit extra zu bestellenden Dual Remote Unit außerdem die komplette Funktionalität eines Kategorie 6/Klasse E Testers. Dieser ist auch ohne den Netzwerktests seit 21/2 Jahren als WireScope 350 erhältlich. Somit kann die physikalische Schicht des OSI Modells aller Standard konformen Tests unterzogen werden. Damit ist das FrameScope 350 das einzige Gerät am Markt, das Layer 1 bis Layer 7 und die komplette Zertifizierung eines Verkabelungssystems in einem Gerät abdeckt.

Highspeed Cabling
Kontakt: Leander Schmidt
Tel. 02236/62 360-131
E-Mail: l.schmidt@highspeed-cabling.at
http://www.highspeed-cabling.at

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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